„Infanti-No GO“: Die internationalen Pressestimmen zur FIFA-Entscheidung
Gianni Infantino äußert nach einer Krisensitzung der FIFA keinerlei Rücktrittsgedanken und erhält stattdessen Rückendeckung.
Nach einem angedeuteten Fehlereingeständnis holt der Präsident des Fußball-Weltverbandes zum Gegenangriff auf seine Kritiker aus. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.
ENGLAND
The Times: „Infantino weigert sich zurückzutreten, entschuldigt sich jedoch in einem letzten verzweifelten Versuch, sich zu retten. Der FIFA-Präsident schwört, weiterzukämpfen, nachdem er bei einem Krisentreffen in Rabat/Marokko die Chance angeboten hatte, das WM-Finale 2030 auszurichten, um Unterstützung zu gewinnen.“
The Sun: „Infanti-No GO. Unglaublicherweise wird der 56-Jährige von den FIFA-Führungskräften dabei unterstützt, sein Amt weiter auszuüben.“
Daily Mail: „Der schamlose Gianni Infantino hat die volle Unterstützung der FIFA-Führungsspitze erhalten – und wird voraussichtlich im Amt bleiben, nachdem er Führungskräfte zu Krisengesprächen nach Marokko einberufen hatte.“
The Guardian: „Die FIFA bekräftigt, dass Gianni Infantino nach dem Krisentreffen in Rabat Präsident bleiben wird.“
Infantino bleibt: FIFA zeigt nach Notfallsitzung Geschlossenheit
FRANKREICH
L’Equipe: „Die FIFA entschuldigt sich nach der Kontroverse um die Öffnung der Weltmeisterschaft für private Investoren und bekräftigt ihre volle Unterstützung für Gianni Infantino.“
ITALIEN
Gazzetta dello Sport: „Infantino unter Beschuss, aber bleibt im Amt.“
NORWEGEN
Dagbladet: „Gianni Infantino hat heute Nacht hart zurückgeschlagen. Aber hat er noch genug Freunde?“
NRK: „Ein unter starkem Druck stehender FIFA-Präsident verließ gestern die Krisensitzung in Marokko mit einer Entschuldigung. Doch er will nicht zurücktreten.“
SPANIEN
AS: „Die FIFA gibt Fehler zu und bittet um Verzeihung. Gleichzeitig gibt es Unterstützung für Infantino.“
Marca: „Die FIFA räumt Fehler bei ihrem Vorschlag zur Privatisierung der Weltmeisterschaft ein und wird keine weiteren Angriffe dulden.“
USA
The Athletic/New York Times: „Infantino erhält nach Krisensitzung volle Unterstützung von der FIFA-Führung.“
ESPN: „Infantino entschuldigt sich für Fehler, erhält aber die volle Unterstützung der FIFA-Führung.“