Infantino-Nachfolge? PSG-Boss schließt FIFA-Kandidatur aus
Der katarische Fußballfunktionär Nasser Al-Khelaifi hat jegliches Interesse am Präsidentenamt beim Weltverband FIFA abermals bestritten.
Er habe „null Interesse an der FIFA, null Ambitionen, dort zu sein“, sagte der Präsident von Paris Saint-Germain am Rande der Generalversammlung der europäischen Klubvereinigung EFC, deren Chef er ist. Aufgrund der Kritik an Amtsinhaber Gianni Infantino wird über mögliche Gegenkandidaten bei der Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko spekuliert.
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„Ich glaube nicht, dass ich der richtige Mann bin“
„Ich glaube nicht, dass ich der richtige Mann bin, und ich möchte eigentlich auch gar nicht dorthin. Ich genieße, was ich tue, und habe Spaß dabei. Die FIFA ist nichts für mich“, sagte Al-Khelaifi, der zahlreiche Ämter im Fußball bekleidet. Der 52-Jährige sitzt auch im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA), die Infantino nach dessen gescheitertem Investorenvorhaben aus dem Amt drängen will. Katar, finanzstarker Gastgeber der WM 2022, zählt jedoch zu den Unterstützern des aktuellen FIFA-Chefs.
Die Bewerbungsfrist für einen möglichen Infantino-Gegenkandidaten endet am 18. November. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat eine Kandidatur bereits ausgeschlossen. Zwischenzeitlich wurde vor allem der Kanadier Victor Montagliani, der Präsident der Konföderation für Nord-, Mittelamerika und die Karibik (CONCACAF), gehandelt.
