WATTENS,AUSTRIA,10.JUL.21 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga 2. DFL, 2. Deutsche Bundesliga, WSG Tirol vs SV Sandhausen, test match. Image shows Nemanja Celic (Wattens). Photo: GEPA pictures/ Daniel Schoenherr

Interesse aus Deutschland: Verliert die WSG noch einen Stammspieler?

via Sky Sport Austria

Bei der WSG Tirol steht der Abgang eines weiteren Stammspielers im Raum: Nemanja Celic könnte nach starken Leistungen in der Vorsaison noch in diesem Sommer den Verein verlassen.

Schon länger ist bekannt, dass Rapid-Sportdirektor Zoran Barisic den 22-Jährigen, einer der „Shooting Stars“ der vergangenen Bundesliga-Saison, für einen „spannenden“ Spieler hält.

Mittlerweile haben die Grün-Weißen aber finanzkräftige Transfer-Konkurrenz bekommen. Ein Verein aus der 2. Liga in Deutschland zeigt großes Interesse an einer Celic-Verpflichtung. Auch sportlich ist die kommende Zweitliga-Saison höchst interessant, locken doch Spiele gegen traditionsreiche Kultvereine wie Schalke 04, Werder Bremen, HSV und viele mehr.

Während Celic erst in einem Jahr ablösefrei zu haben ist, ist für diesen Sommer eine fixe Ausstiegssumme vertraglich verankert. Wirtschaftlich würde ein Transfer noch heuer aus Sicht der Tiroler also durchaus Sinn ergeben und zumindest Geld für die Nachfolger-Suche in die ohnehin nicht allzu üppig gefüllte Kasse spülen.

Der sportlich und menschlich toll integrierte Celic würde in der Mannschaft vor allem fußballerisch eine große Lücke hinterlassen. Mit seiner Ruhe am Ball, seiner Passgenauigkeit und seiner Stärke im Zweikampfverhalten bildet er an der Seite von Routinier Thanos Petsos schließlich das „Herz“ der Mannschaft im zentralen Mittelfeld.

Celic ist erst im letzten Sommer vom LASK fix nach Tirol gewechselt, wo ihn Trainer Thomas Silberberger vom Innenverteidiger zum zentralen Spieler im defensiven Mittelfeld umfunktioniert und zum Bundesliga-Stammspieler gemacht hat. Beim Cupspiel in Leobendorf wird Celic auf alle Fälle noch das WSG-Trikot tragen.

Die WSG, die in der Vorsaison sensationell in der Meistergruppe dabei war, hat im Sommer mit 18-Tore-Mann Frederiksen, Dedic, Rieder, Schnegg und Gugganig schon fünf Stammspieler abgegeben und einen großen Kaderumbruch vorgenommen. Es wurden bislang 14 neue Spieler verpflichtet.

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