Der LASK hat im ÖFB-Cup eine Enttäuschung abgewendet und steht im Viertelfinale. Der Titelverteidiger besiegte Ried mit

Irre Aufholjagd! Titelverteidiger LASK im Viertelfinale

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Mit viel Moral hat Titelverteidiger LASK im Achtelfinale des ÖFB-Cups am Mittwoch das Aus abgewendet. Nach 76 Minuten im OÖ-Derby gegen die SV Ried mit 1:3 im Rückstand, retteten sich die Athletiker noch in die Verlängerung und behielten dort schließlich mit 5:4 die Oberhand.

Der LASK war vor eigenem Publikum deutlich um Wiedergutmachung für das jüngste 1:3 gegen Salzburg bemüht und schnürte die Gäste förmlich in der eigenen Hälfte ein. Doch die Fahrlässigkeit im Abschluss – Krystof Danek knapp am langen Eck vorbei (29.) und vor allem Sasa Kalajdzic mit einer „Hundertprozentigen“ daneben (30.) – sollte sich rächen. Denn Ried agierte aus dem Nichts hocheffizient: Der erste Torschuss durch Yusuf Maart zappelte nach Konter im Netz der Linzer (36.).

Ried verpasst Cup-Überraschung hauchdünn

Als Isaac Kiese Thelin kurz nach Wiederbeginn – dank abseitsverdächtigem Assist von Stefan Schwab – sogar auf 2:0 für Ried erhöhte, nahm der nächste Nackenschlag für die Linzer Gestalt an. Aber der postwendende Anschlusstreffer durch einen Köpfler Joao Tornichs (51.) verlieh den Linzern neue Energie. Einmal mehr rannten sie vehement an. Robert Ljubicic fehlten beim Kopfball nur Zentimeter (67.), Moses Usor verfehlte kurz darauf ebenso knapp (70.). Der zweifache Cupsieger aus dem Innviertel agierte hingegen weiter eiskalt, doch selbst das 3:1 durch Maart bedeutete nicht die Vorentscheidung (76.).

Ljubicic (81.) und Xavier Mbuyamba mit einem satten Weitschuss in der Nachspielzeit (90.+2) sorgten für neues Linzer Momentum, das diese auch in die Verlängerung mitnahmen. Usor machte schließlich die Wende in einer leidenschaftlich geführten Partie nach Steilpass von Andres Andrade perfekt (111.), im Finish war dann auch Samuel Adeniran zur Stelle (120.). Dass im Gegenzug Miguel Freckleton den Schuss Philipp Pomers zum Rieder Anschlusstreffer abfälschte, blieb folgenlos.

Auch WSG und Salzburg weiter

Zuvor nahmen Red Bull Salzburg und WSG Tirol mit viel Mühe ihre Zweitliga-Hürden. Die Bullen siegten in Bregenz knapp 3:2 (2:1), die WSG bei Wacker Innsbruck erst im Elferschießen 4:3 (2:2,1:1,1:1).

Am Donnerstag wird die Runde mit dem Duell zwischen SC Austria Lustenau und Sturm Graz (18.00 Uhr) abgeschlossen. Bereits am Dienstag hatten Rapid, Hartberg, Altach und als einziger Zweitligist Hertha Wels den Viertelfinal-Einzug (Spieltermine 9. bis 11. Februar 2027) fixiert.

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