GRAZ,AUSTRIA,19.SEP.21 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga, SK Sturm Graz vs WSG Tirol. Image shows Jakob Jantscher (Sturm). Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Jakob Jantscher über den Corona-Cluster bei Sturm: „Alle paar Stunden sind Spieler dazugekommen“

via Sky Sport Austria
  • Jantscher über seine starken Leistungen: „Ich denke, dass das Spielsystem, das wir jetzt bei Sturm haben, für mich auch schon etwas mitbringt“
  • Jantscher weiter: „Ich habe natürlich auch nicht die großen Wege zurück“
  • Jantscher zur kommenden Partie in der Europa League bei PSV Eindhoven: „Wir werden versuchen, vieles wie gegen Real Sociedad umzusetzen“
  • Rieds Markus Lackner zur Stärke der Rieder: „Ich denke, die Mentalität macht uns heuer aus“
  • Lackner zur Festung Ried: „Das Rieder-Publikum spielt eine sehr, sehr große Rolle. Wenn es läuft, dann ist da eine extreme Stimmung“
  • Lackner zu seiner Zeit bei der Vienna unter Trainer Alfred Tatar: „Da haben wir eher die Antithese zum Spiel des FC Barcelona gespielt“
  • LASK-Spieler Andreas Gruber zum kommenden Spiel in der Conference League gegen Maccabi Tel-Aviv: „Wenn man sie spielen lässt, dann haben sie richtig Qualität. Wir wollen versuchen, dass sie über 90 Minuten gar nicht zum Spielen kommen

Der Free-to-Air Montag auf Sky: Zu Gast bei „Dein Verein“ waren am Montag der Sturm Graz-Angreifer Jakob Jantscher und der SV Ried-Spieler Markus Lackner.

„Dein Verein – Double Check” – Folge 15 – die ganze Sendung zum NACHSEHEN

Alle Stimmen zu „Dein Verein“:

Jakob Jantscher (SK Puntigamer Sturm Graz):
…zum 3:3-Unentschieden gegen den LASK: „Dieses Spiel wird mir sicherlich in positiver Erinnerung bleiben. Wenn man Zuhause 0:3 gegen den LASK zurück ist, das Spiel noch in ein 3:3 umwandeln kann und dem Sieg vielleicht noch näher gewesen ist als der Gegner, dann war es doch zufriedenstellend.“

…über den Corona-Cluster bei Sturm und das abgesagte Spiel gegen den SCR Altach: „Das Ganze war dann schon sehr heikel. Alle paar Stunden sind dann Spieler dazugekommen. Es war für jeden ziemlich überraschend, weil wir bis jetzt eigentlich immer gut über die Runden gekommen sind und in einem kurzen Zeitraum es dann wirklich so war, dass wir keine Mannschaft gegen Altach mehr stellen hätten können.“

…über die mentale Komponente nach so einem Cluster: „Wenn man sieht, wie wir dieses Spiel gedreht haben, dann denke ich, dass die Spieler mental absolut bewiesen haben, dass sie wieder da sind. Ich denke auch, dass es von uns eine große, mannschaftliche Stärke ist, dass wir eine richtig gute Mentalität und Moral haben.“

…über seine starken Leistungen in der aktuellen Saison: „Ich denke, dass das grundsätzlich Spielsystem, das wir jetzt bei Sturm haben, mit der offensiven Ausrichtung und dem offensiven Pressing und die neue Position als Stürmer, für mich auch schon etwas mitbringt, wo ich mich ein bisschen besser entfalten kann. Ich habe natürlich auch nicht die großen Wege zurück und kann mich dann vorne ein bisschen mehr ausleben.“

…angesprochen auf seine Geheimnisse: „Ich versuche, viele Situationen einfach zu lösen. Im Fußball ist ja oft das Schwierigste, das Einfache zu machen. Ich bin jetzt keiner, der viele Übersteiger macht, sondern ich will schnell, mit einem oder zwei Kontakten, zum Abschluss kommen.“

…über die anstehende Partie in der Europa League bei PSV Eindhoven: „Wir nehmen nach dem gestrigen Spiel einiges an Selbstvertrauen mit nach Eindhoven. Es wird natürlich ein schwieriges Spiel und es wäre super gewesen, wenn wir die Unterstützung unserer Fans gehabt hätten, weil da wären sicher einige dabei gewesen. Aber wir müssen es jetzt so annehmen. Wir werden versuchen, vieles wie gegen Real Sociedad umzusetzen und ich denke, dass wir dann wieder einige Möglichkeiten haben werden. “

Markus Lackner (SV Guntamatic Ried):
…zu den Saisonleistungen der SV Ried: „Die Ergebnisse stimmen. Das ist wahrscheinlich das Wichtigste im Fußball. Wenn es so weiterläuft, dann sind wir alle zufrieden damit.“

…über die verstorbene Ried-Legende Paul Gludovatz und die Trauerminute vor dem letzten Spiel: „Es war extrem präsent im Verein. Man bekommt einfach mit, was er für diesen Verein alles geleistet hat. Selbst hatte ich ihn nie als Trainer, aber man kennt den Paul Gludovatz natürlich. Es war eine berührende Stimmung vor dem Match und ich denke, dass da sehr, sehr viele Menschen eine Gänsehaut hatten.“

…über die aktuelle Stärke der Rieder: „Ich denke, die Mentalität macht uns heuer aus. Wenn man sieht, wie oft Spiele nicht so laufen, wie wir es uns vorgestellt haben, wie wir nicht den besten Tag erwischen – aber wir gewinnen die Spiele. Wir haben eine enorme Mentalität, es kämpft jeder und es will jeder verhindern, dass wir ein Tor bekommen. Es beginnt wirklich ganz vorne und denke, dass uns das wirklich heuer auszeichnet.“

…über die Festung Ried und die anstehenden Geisterspiele: „Das Rieder-Publikum spielt eine sehr, sehr große Rolle. Wenn es läuft, dann ist da eine extreme Stimmung, weil alles so eng ist und die Fans wirklich mitgehen. Umso trauriger ist es für uns, dass jetzt wieder die Geisterspiele kommen. Da müssen wir schauen, dass wir trotzdem dieselbe Energie auf den Platz bekommen, auch wenn die Fans nicht direkt im Stadion sind. Aber ich gehe einmal davon aus, dass alle daheim mitfiebern und uns so irgendwie die Energie schicken.“

…angesprochen auf Möglichkeit in die Meistergruppe zu kommen: „Es ist auf jeden Fall möglich, aber es ist auch extrem eng, wenn man sich die Tabelle ansieht. Aber wir haben die Möglichkeit. Wenn die Chance da ist, dann sollten wir versuchen, sie auch zu nutzen.“

…über Ex-Trainer Andreas Heraf und seine Trennung: „Wir haben am Anfang mitbekommen, dass der Andi leider gesundheitliche Probleme hat, was sehr schade war und dann hatten wir nicht mehr viel Kontakt. Wir haben dann relativ wenig davon mitbekommen, bis dann die Tage davor in den Medien das Thema aufgekommen ist. So wirklich eine Klarheit hatten auch wir nicht. Im Endeffekt ist die Entscheidung gefallen. Ich habe schon viele Trainerwechsel in meiner Karriere mitbekommen und im Endeffekt: Wir sind Spieler, wir müssen Gas geben. Es sind Entscheidungen, die nicht wir treffen müssen. Somit ist alles gesagt dazu.“

…über seine Zeit bei der Vienna unter Trainer Alfred Tatar: „Die Ehre hatte ich auch ein Jahr. Da haben wir eher die Antithese zum Spiel des FC Barcelona gespielt und eher weniger von hinten raus gespielt. Aber ich habe sehr, sehr viele Dinge aus diesem Jahr mitgenommen und bin sehr, sehr dankbar für diese Zeit.“

Beitragsbild: GEPA