Janko: „Salzburg hat das Geld von Red Bull nicht mehr nötig“

Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz ist am Samstag im Alter von 78 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Sky Experte Marc Janko durfte Österreichs erfolgreichsten Unternehmer der vergangen Jahrzehnte während seiner Zeit beim FC Red Bull Salzburg (2005-2010) persönlich kennenlernen. Er werde Mateschitz als einen großartigen Menschen, Visionär, Marketinggenie, Gönner sowie auch als Freund in Erinnerung behalten.

„Er hat so viel gemacht für das Land und für seine Leute und damit meine ich jetzt Österreich. Man kann es nicht hoch genug wertschätzen“, sagt der ehemalige Stürmer. Mateschitz habe Janko auch während der schwersten Zeit in seiner Karriere geholfen. „Ich war schwer verletzt. Der Arzt wusste nicht, ob ich jemals wieder schmerzfrei gehen kann und Didi hat mich angerufen und gesagt, er würde mir gerne helfen. Ich habe es am Anfang gar nicht glauben können. Er hat gesagt, er sichert mir seine Unterstützung zu. Ich brauche finanziell keine Sorgen haben, er bezahlt das alles. Das hat mir so imponiert, weil ich damals noch so ein unbedeutender Name gewesen bin“, erklärt Janko, der deshalb „ewig dankbar“ sein werde.

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Salzburg und Leipzig „stehen auf ihren eigenen Beinen“

Der Sky Experte spricht im Zuge der Bundesliga-Sendung auch über die möglichen Auswirkungen auf Red Bull Salzburg und RB Leipzig. „Wir wissen, dass Red Bull Salzburg und RB Leipzig schon längst auf ihren eigenen Beinen stehen und das Geld von Red Bull gar nicht mehr nötig haben, weil sie es geschafft haben, dass etwas Nachhaltiges geschaffen wurde. Davon werden wir noch viel, viel länger Freude haben“, sagt Janko.

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Artikelbild: GEPA