Jesse Marsch: „Wir müssen das zweite Tor machen und wenn nicht, dann müssen wir hinten sicher stehen und keine Fehler machen, die dem Gegner große Chancen ermöglichen“

via Sky Sport Austria
  • Christoph Knasmüllner: „Jeder war heute für den anderen da“
  • Maximilian Wöber: „Wir können heute mit einem Punkt leben“
  • Jesse Marsch über Yusuf Demir: „Österreich muss sehr begeistert von diesem Spieler sein“
  • Zlatko Junuzovic: „Gute Besserung, Dejan“
  • Dietmar Kühbauer über Junuzovic-Foul: „Ich unterstelle ihm keine Absicht“
  • Dietmar Kühbauer: „Es spricht für meine Mannschaft, dass wir das Spiel nie aufgegeben haben“
  • Paul Gartler über das Duell mit Richard Strebinger: „Es ist eine scheiß Situation, aber im Endeffekt geht es darum, dass die Mannschaft Erfolg hat“
  • Alfred Tatar: „Mit Demir und Kara hatte man noch zwei Asse im Ärmel. Die sind gekommen und haben dann auch gestochen“

SK Rapid Wien gegen FC Red Bull Salzburg endet mit 1:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

SK Rapid Wien – FC Red Bull Salzburg 1:1 (0:1)
Schiedsrichter: Oliver Drachta

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid Wien):
…nach dem Spiel: „Wir haben sehr gut begonnen, dann hat Salzburg etwas Oberwasser bekommen und sie haben dann auch das Tor geschossen. Wir haben uns da ein wenig schwergetan, weil wir die Räume nicht mehr so sichern konnten. Wenn Salzburg nach der Pause das 2:0 schießen, dann ist das Spiel für uns wahrscheinlich beendet, aber es spricht für meine Mannschaft, dass wir das Spiel nie aufgegeben haben, wir wieder super ins Spiel gekommen sind und wir haben dann auch verdient den Ausgleich gemacht. Wenn man bedenkt, dass wir zwei Tage weniger Pause hatten, dann ziehe ich den Hut vor meinen Jungs und es macht mich stolz.“

…auf die Frage, wie es Dejan Ljubicic geht: „Nein, aber ich denke, dass es was mit dem Knöchel zu tun hat. Ich hoffe, dass es nichts Gröberes ist. Für uns ist es natürlich sehr, sehr bitter. Ich will dem Junuzovic auch gar nichts vorwerfen. Es schaut brutal aus, aber er kann ja nichts dafür, er hat es nicht bewusst gemacht. Ich unterstelle ihm hier keine Absicht.“

…über die Doppel-Einwechslung von Ercan Kara und Yusuf Demir: „Man denkt sich schon was dabei, wenn man die zwei Burschen einwechselt. Ich denke, es war grundsätzlich die beste Entscheidung (des Spiels). Ich denke, das Trainerteam hat sich etwas gedacht dabei.”

…vor dem Spiel: „Wir brauchen eine unglaublich gute Leistung, um heute zu bestehen. Wir müssen defensiv gut stehen, aber müssen auch offensiv unsere Aktionen haben. Nur mit Defensive wir es heute nicht reichen.“

Christoph Knasmüllner (SK Rapid Wien):
…nach dem Spiel: „Wir sind als Mannschaft richtig kompakt gestanden, haben dieses Mal auch unsere Chancen genützt und jeder war heute für den anderen da. Das war sehr wichtig.“

…auf die Frage, wie er den Doppeltausch von Demir und Kara am Feld erlebt hat: „Sie haben einen guten Schwung reingebracht. Aber nicht nur die Zwei haben es richtig gut gemacht, sondern großes Lob an die ganze Mannschaft. Es war wirklich gut heute.“

…auf die Frage, wie wichtig der Punkt im Hinblick auf die Saison war: „Schon sehr wichtig. Wir haben gewusst, wenn sie die drei Körner einfahren, dass sie dann ein bisschen weiter wegziehen. So haben wir einen wichtigen Punkt gemacht heute.“

Paul Gartler (SK Rapid Wien) im Videobeitrag vor dem Spiel:
…angesprochen auf das Duell mit Richard Strebinger: „Der Richi ist ein guter Freund von mir und ich weiß, wie er sich fühlt. Es ist eine scheiß Situation, aber im Endeffekt geht es darum, dass die Mannschaft Erfolg hat. Da wird es wahrscheinlich den Fans und allen anderen egal sein, wer im Tor steht, solange es gute Leistungen sind.“

…über die bisherige Saison und auf die Frage, ob man die Salzburger heuer ernsthaft herausfordern kann: „Von den Ergebnissen her auf jeden Fall. Das erklärte Ziel ist einfach, dass wir hier bei uns zu Hause nichts herschenken wollen.“

Jesse Marsch (Trainer FC Red Bull Salzburg):
…auf die Frage, ob die Mannschaft Probleme hat, Ergebnisse nach Hause zu spielen: „Erste Halbzeit war sehr stark. Wir haben sehr gut gespielt und die Chancen auf das 2:0 waren da. Wir waren vor dem Tor aber nicht scharf genug. Dann kommt der Gegner immer mehr ins Spiel und wenn wir vor dem Gegentor nicht den Fehler machen, dann glaube ich, dass wir zu null spielen können. (…) Heute müssen wir das zweite Tor machen, dann haben wir das Spiel wahrscheinlich mehr im Griff und wenn nicht, dann müssen wir hinten sicher stehen und keine Fehler machen, die dem Gegner große Chancen ermöglichen. Aber wir haben es gemacht und in den letzten 10 Minuten ist das Spiel in der Luft gehangen. (…) Das Niveau dieses Spiels war sehr, sehr gut. Ganz ehrlich, eines der besten Spiele in meiner Zeit in der Liga. Ein Kompliment an Rapid, besonders nach drei Tagen. (…) Es ist kein schlechtes Ergebnis. Eine gute Leistung von beiden Mannschaften.“

…über Yusuf Demir: „Er ist ein guter Spieler. Österreich muss sehr begeistert von diesem Spieler sein.“

…vor dem Spiel: „Wir müssen intensiv spielen und erwarten auch von Rapid eine gute Leistung. Rapid ist ein guter Gegner, wir haben viel Respekt vor ihnen.“

…vor dem Spiel auf die Frage, ob die zwei Tage mehr Pause im Vergleich zu Rapid ein Vorteil sei: „In der ersten Halbzeit glaube ich nicht, aber hoffentlich können wir in der zweiten Hälfte einen Vorteil aus unseren frischen Beinen ziehen. Aber wir können keine schlechte Leistung von Rapid erwarten.“

Maximilian Wöber (FC Red Bull Salzburg):
…nach dem Spiel: „Von der ersten bis zur letzten Minute waren heute alle mit 100 Prozent dabei. Bei diesem Spielplan laufen mittlerweile, glaube ich, alle am Limit, man hat es gegen Ende hin auch bei uns gemerkt. Rapid hat von der ersten Minute an super dagegengehalten beziehungsweise war es eine ausgeglichene Partie. Von daher geht das 1:1 in Ordnung. (…) Durch einen individuellen Fehler haben wir das 1:1 bekommen. Aber wir können heute mit einem Punkt leben.“

Zlatko Junuzovic (FC Red Bull Salzburg):
…nach dem Spiel: „Es war ein sehr intensives und kampfbetontes Spiel. Wir wollten natürlich das Spiel gewinnen und die 3 Punkte holen. Ist und leider nicht gelungen. Von dem her ist da Ergebnis natürlich bitter und enttäuschend gerade. Aber Rapid hat auch eine sehr gute Leistung gezeigt. Von dem her geht der Punkt auch in Ordnung. (…) Wir hätten das zweite Tor auch machen können oder auch müssen, aber Rapid hat sich den Punkt auch erkämpft. Das muss man auch anerkennen. (…) An dieser Stelle will ich noch sagen: ,Gute Besserung, Dejan. Es war sehr unglücklich und hoffe, dass es nichts Gröberes ist. Es tut mir leid´.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
…nach dem Spiel: „Manche haben vor dem Spiel gemeint, dass die zwei Tage mehr Pause bei Salzburg entscheidend sein könnte. Wir wurden eines Besseren belehrt, weil Rapid war vor allem in der zweiten Halbzeit extrem frisch und giftig war. Vom physischen her, war Rapid heute voll da. Und was noch der Fall war – mit Demir und Kara hatte man noch zwei Asse im Ärmel. Die sind gekommen und haben dann auch gestochen.“

…vor dem Spiel: „Es treffen die zurzeit zwei besten Mannschaften in Österreich aufeinander. Dieses Duell ist nicht nur ein sportliches Kräftemessen, sondern immer auch ein quasi ideologisches. (…) Ich bin auf ein gutes Spiel eingestellt und ich bin darauf eingestellt, dass Rapid eine sehr seltene Chance versucht zu nützen, nämlich Tabellenerster zu werden. Die Siegesserie der Salzburger, zumindest in der Bundesliga, dauert meinem Gefühl nach schon zu lange.“

Walter Kogler (Sky Experte):
…nach dem Spiel: „Es war ein sehr, sehr gutes Spiel, mit hohem Tempo, guten Aktionen, technisch hochstehend und mit einer Rapidmannschaft, die nach dem 0:1 in der zweiten Halbzeit so richtig Gas gegeben hat und letztendlich den einen Punkt auch hochverdient haben.“

…vor dem Spiel: „Es wird ein hochintensives Spiel werden. Beide Mannschaften werden viel Läuferisches und Kämpferisches in dieses Spiel reinlegen.“

…vor dem Spiel auf die Frage, warum Salzburg gegen Rapid so gut wie nie rotieren lässt: „Daran sieht man die Wichtigkeit dieser Spiele und auch den Respekt, den Salzburg vor den Rapidlern hat. Daher versuchen sie gegen Rapid immer, die momentan stärkste Mannschaft auf den Platz zu stellen.“