Salzburg und Bozen stehen im ICE-Finale
Red Bull Salzburg und HCB Südtirol bestreiten das Finale der ICE Hockey League. Der Meister setzte sich am Sonntag daheim gegen den KAC mit 4:0 (2:0,1:0,1:0) durch und entschied damit die „best of seven“-Halbfinalserie gegen die Kärntner mit 4:1 für sich. Ebenfalls mit gesamt 4:1 behielten die Südtiroler gegen die Capitals die Oberhand, zum Abschluss gab es vor eigenem Publikum ein 3:2 (1:1,1:1,1:0) gegen die Wiener. Das erste Finalduell steigt am Donnerstag in Bozen.
Die Salzburger lieferten eine reife Leistung ab und gerieten von Beginn an nie wirklich in Gefahr, als Verlierer vom Eis zu gehen. Dennis Robertson sorgte bereits in der vierten Minute für das 1:0, Troy Bourke legte in der zwölften Minute nach. Mit dem 3:0 im Powerplay durch Thomas Raffl waren die Fronten endgültig geklärt.
Dem verzweifelt gegen das Saisonaus kämpfenden KAC gelang gegen die clever agierenden Hausherren nicht mehr die Wende, obwohl man schon in der 50. Minute erstmals einen sechsten Feldspieler anstelle von Keeper Sebastian Dahm brachte. Dies rächte sich in der 59. Minute – Lucas Thaler traf ins leere Tor. Damit haben die Salzburger zwölf ihrer insgesamt 16 Halbfinal-Teilnahmen gewonnen.
Thomas Raffl blickte danach schon mit großem Optimismus auf die Finalserie. „Wir sind bereit und greifen an“, sagte der Kärntner auf Puls24. KAC-Coach Petri Matikainen wirkte weniger glücklich. „Salzburg war in der Serie viel besser, daran gibt es keinen Zweifel. Für uns war es auch aufgrund von Verletzungen eine schwierige Saison. Ich glaube, wir haben das Maximum herausgeholt“, erklärte der Finne. Ob er die Klagenfurter auch in der kommenden Saison betreuen wird, ist offen. „Wir werden sehen, was passiert. Ich entscheide das nicht“, meinte Matikainen.
Weniger einseitig verlief die Partie in Bozen. Bernhard Posch brachte die Gäste bereits nach 112 Sekunden in Front, Südtirol antwortete mit dem Ausgleich durch Mike Halmo (15.) und stellte durch Christian Thomas (22.) auf 2:1. Matt Bradley ließ die Wiener mit seinem Treffer zum 2:2 noch einmal hoffen (39.), doch dann schlug Daniel Frank entscheidend zu (57.). Unmittelbar davor hatte Mathias Böhm die Chance auf das dritte Tor der Caps ausgelassen.
(APA)
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