Kalajdzic lobt ÖFB-Kader: „Ein Luxus, was für Spieler momentan für Österreich spielen“
Wolverhampton-Legionär Sasa Kalajdzic sieht den aktuellen Kader des ÖFB-Teams als extrem stark und blickt einer Qualifikation für die EM 2024 in Deutschland positiv entgegen.
„Man muss sagen, dass wir eine sehr gute Quali spielen und ich habe dort noch kein einziges Spiel gemacht. Der Kader, der dort ist, spielt sehr gut. Es ist fast ein Luxus, was für Spieler momentan für Österreich spielen.Wir sind nicht in der Situation, dass wir im letzten Spiel der Qualifikation dringend ein Tor brauchen, für das man mich einberufen würde. Wir sind in einer guten Lage“, sagte der ÖFB-Stürmer in der neuesten Folge von DAB | Der Audiobeweis.
Kalajdzic versteht Nicht-Einberufung im September
Nach einem Kreuzbandriss hat der ehemalige Admira- und Stuttgart-Angreifer erst kürzlich sein Comeback bei den Wolverhampton Wanderers gefeiert und sich daher auch noch keine großen Hoffnungen auf eine Nominierung für den September-Lehrgang gemacht. Ein Telefonat mit Teamchef Ralf Rangnick gab ihm dann Gewissheit, dass er für die Spiele gegen Moldau und Schweden nicht einberufen wird.
„Ich habe mir viele Gedanken gemacht, ob er mich einberufen wird und habe mir keine große Hoffnung gemacht. Ich habe mir gesagt, es macht keinen Sinn, jetzt zu gehen, weil ich nur Kurzeinsätze hatte. Wenn ich jetzt mitreisen würde, könnte man mich noch nicht von Anfang an bringen. So ehrlich bin ich. Am Montag hat mich Ralf Rangnick angerufen und er hat zu mir gesagt, dass sie sich entschieden hatten, mich nicht mitzunehmen, damit ich mehr Zeit bekomme, um fitter zu werden. Ich habe gesagt, dass ich absolut seiner Meinung bin“, erklärte Kalajdzic.
Im ÖFB-Angriff „alles Spieler mit brutaler Qualität“
Der 26-jährige Wiener sieht das ÖFB-Team auch ohne seine Anwesenheit auf der Stürmerposition schon gut aufgestellt. „Mit Marco Arnautovic hat man einen absoluten Fixposten, den man zurecht nicht berühren kann. Michael Gregoritsch hat eine super Saison mit Freiburg gespielt. Die haben eine mehr als solide Mannschaft. Er hat wichtige Tore gemacht, auch für Österreich. Karim Onisiwo hatte bis zur Verletzung einen richtigen Lauf. Das sind alles Spieler mit brutaler Qualität“, sagte Kalajdzic.
Dennoch sieht der Zwei-Meter-Angreifer im Angriff in Sachen Tiefe einen Unterschied zu anderen Mannschaftsteilen. „Ich glaube nicht, dass wir im Sturm schlecht aufgestellt sind. Wir sind auf gewissen Positionen zu gut aufgestellt, wie in der Innenverteidigung oder im zentralen Mittelfeld. Wenn man das mit der Stürmerposition vergleicht, ist das nicht so tief aufgestellt, aber nach wie vor mit sehr großer Qualität“, sagte Kalajdzic, der beim nächsten Nationalteam-Lehrgang im Oktober wieder ein Thema für Teamchef Rangnick werden dürfte.
Jetzt reinhören: DAB-Folge #200 mit Sasa Kalajdzic
Bild: GEPA
