PYEONGCHANG-GUN, SOUTH KOREA - FEBRUARY 20:  (L-R) Silver medalist, Marie Martinod of France, gold medalist, Cassie Sharpe of Canada and bronze medalist Brita Sigourney of the United States celebrate on the podium following the Freestyle Skiing Ladies' Ski Halfpipe Final on day eleven of the PyeongChang 2018 Winter Olympic Games at Phoenix Snow Park on February 20, 2018 in Pyeongchang-gun, South Korea.  (Photo by Clive Rose/Getty Images)

Kanadische Ski-Freestylerin Sharpe holt sich Halfpipe-Gold

via Sky Sport Austria

Pyeongchang (APA/sda) – Die Kanadierin Cassie Sharpe hat am Dienstag bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang das Halfpipe-Finale der Ski-Freestylerinnen dominiert. Nachdem die 25-Jährige schon die Qualifikation gewonnen hatte, wurde sie auch in den ersten beiden der drei Finalläufe am besten bewertet. Sharpe stand schon vor ihrem letzten Lauf als Siegerin fest.

Silber blieb wie schon in Sotschi 2014 Marie Martinod, die Französin erhielt mit 92,60 Zählern um 3,20 Zähler weniger als Sharpe. Bronze ging an die US-Amerikanerin Brita Sigourney (91,60). Diese Reihenfolge hatte es schon in der Qualifikation gegeben. Eine Enttäuschung setzte es für US-Amerikanerin Maddie Bowman. Die Olympiasiegerin von Sotschi brachte keinen ihrer drei Durchgänge sauber in die Halfpipe und wurde nur Elfte.

Bereits im ersten Durchgang hatte sich die Fortsetzung des Duells von Sharpe mit Martinod angekündigt. Die beiden Bestklassierten der Qualifikation erreichten schon jeweils für ihren ersten Run in der Halfpipe Bewertungen von mehr als 90 Punkten und legten damit eine Differenz zum Rest des Feldes.

Die Konkurrenz distanziert, lieferten sich Sharpe und Martinod einen hochstehenden Zweikampf um Gold. Die 33-jährige Martinod schraubte in ihrem letzten Karriere-Wettkampf im zweiten Lauf am Schwierigkeitsgrad und zeigte als erste Athletin im Finale eine Dreifachdrehung. Die Jury belohnte Martinods Wagemut mit 92,60 Punkten. Sharpe ließ die französische Kampfansage jedoch nicht unbeantwortet, konterte mit einem 1080er und erhielt von der Jury sogar 95,80 Punkte.

Die Tirolerin Elisabeth Gram hatte am Montag das Zwölfer-Finale nur um 0,6 Punkte verpasst, die 21-Jährige wurde 13. Aus dem Finalfeld war sie von Anais Caradeux verdrängt worden, die Französin trat in den drei Finalläufen aber gar nicht an.

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