Kapfenberg gibt Partie gegen BW Linz aus der Hand

via Sky Sport Austria

(APA) Der Kapfenberger SV hat zum Abschluss der 17. Runde der Fußball-Erste-Liga Boden auf das Toptrio verloren. Die Steirer erreichten zu Hause gegen Blau-Weiß Linz nur ein 2:2-Remis, dabei mussten die Gäste ab der 59. Minute mit zehn Mann auskommen. Der Rückstand des KSV auf den drittplatzierten LASK vergrößerte sich um zwei auf vier Punkte. Blau-Weiß ist unter Coach Klaus Schmidt weiter ungeschlagen.

 

 

Die Linzer begannen ambitioniert und zeigen bereits in den ersten Minuten einige Aktionen in der Hälfte der Obersteirer. Nachdem Darijo Pecirep in der 12. Minute noch über das Tor schoss, machte es Tobias Pellegrini vier Minuten später besser. Unbedrängt köpfelte der Stürmer nach Goiginger-Flanke ins Netz.

Auch nach der Führung blieben die Gäste die aktivere, bissigere Mannschaft, während Kapfenberg sich fehleranfällig zeigte. Ein perfekt getretener Freistoß von David Sencar, der den Ball aus rund 25 Metern in die rechte Kreuzecke setzte, bedeutete in der 30. Minute dennoch den Ausgleich. Jetzt wurde es eine umkämpfte Partie, in der die besseren Momente hin und herwechselten.

 

 

Wahrlich Schlag auf Schlag ging es kurz vor der Pause: In der 43. Minute hielt Linz-Goalie Hidajet Hankic Florian Flecker im Strafraum am Trikot zurück, machte seinen Fehler aber wett, indem er den Elfmeter von Joao Victor parierte. Die Oberösterreicher brachten den Ball in der Folge allerdings nicht weg, so traf nach einer Ecke Marko Perisic von der Strafraummitte zum 2:1-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel beeinflusste der Ausschluss von Mehmedovic die Charakteristik des Spiels. Kapfenberg hatte nun Vorteile, machte aber nichts daraus. Mit einem Linzer Entlastungsangriff kam Rene Renner in der 75. Minute frei zum Schuss und traf den Ball ideal. Auf der Gegenseite war Hankic mehr als einmal auf dem Posten und bewahrte seine Vorderleute vor einem weiteren Tor.

Im fünften Match unter der Regie von Schmidt war es somit das vierte Unentschieden für die Linzer – und das en suite. Der Steirer hatte von November 2012 bis Juni 2013 in Kapfenberg als Trainer fungiert.

 

 

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