KAPFENBERG,AUSTRIA,15.MAR.16 - SOCCER - Sky Go Erste Liga, KSV 1919 vs SKN Sankt Poelten. Image shows Cheikhou Dieng (St.Poelten) and Dominik Frieser (Kapfenberg). Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Karl Daxbacher: „Fußball gespielt haben wir heute nicht“

via Sky Sport Austria
  • Alfred Tatar: „Es riecht nach Meister, wenn man nicht gut spielt und trotzdem gewinnt“
  • Klaus Schmidt: „Momentan haben wir mit dem Thema Aufstieg nicht viel zu tun“
  • Peter Svetits: „Es ist nicht alles schlecht, was Manni Bender gemacht hat“
  • Jürgen Halper: „Es war aufgrund der Platzverhältnisse das erwartet schweres Spiel“

 

Die Stimmen zu den vier Dienstagspielen der 23. Runde der Sky Go Ersten Liga – exklusiv von Sky Sport Austria.

 

, 0:1

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Mit der spielerischen Leistung bin ich nicht zufrieden, Einsatz und Leistung waren da, aber Fußball gespielt haben wir heute nicht. Wir nehmen die drei Punkte gerne mit, konzentrieren uns auf das nächste Spiel und wollen wieder guten Fußball spielen. Es hat so gewirkt, dass wir uns vom LASK Sieg gestern nervös machen haben lassen. Wir wissen genau, dass wir nicht so stark sind, um jeden Gegner locker zu schlagen. Das hat man heute gesehen.“

…über den Titelkampf: „Der LASK und wir sind gerade im Aufwind. Innsbruck hat Verletzungspech und man wird sehen, ob sie noch einmal kommen.“

 

(Sky Experte):

…über das Spiel: „Es war eine sehr schwierige Begegnung für St. Pölten in Kapfenberg. Man hat dort nicht oft gewonnen, man hat sich heute über weite Strecken schwer getan. Es riecht nach Meister, wenn man nicht gut spielt und trotzdem gewinnt.“

…über den Titelkampf: „Die Entscheidung über den Meister wird erst in den letzten paar Runden fallen.“

…über das Erfolgsrezept, um in der Sky Go Ersten Liga erfolgreich zu sein: „Wenn eine Mannschaft gut verteidigt, dann haben es alle Teams schwer die Defensive zu knacken, weil den Mannschaften starke Kreativspieler fehlen, die den Unterschied ausmachen können. Wenn die Defensive von Beginn weg kompakt steht, kann man Spiele gewinnen und dann die Meisterschaft. Es gehören Können und Glück dazu.“

 

, 1:2

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Ein Riesenglück, dass wir zu Beginn nur 1:0 hinten waren, bis wir ein bisschen Zugriff auf das Spiel bekommen haben. Für Liefering war es über die erste halbe Stunde ein leichtes durch unsere Reihen zu kommen. Wir waren weit weg von einem Heimsieg, in der Vergangenheit waren wir schon näher dran, aber heute müssen wir uns über andere Dinge Gedanken machen. Wir waren einfach nicht gut genug. Wenn wir so auftreten, haben wir momentan mit dem Thema Aufstieg nicht viel zu tun.“

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Es ist ein super Gefühl hier in Innsbruck zu gewinnen, auch die Art und Weise unseres Sieges gefällt mir sehr. Daraus können wir viel mitnehmen, so kann es weiter gehen.“

 

(Sky Experte):

…über die Innsbrucker Heimschwäche: „Innsbruck steht in den Auswärtsspielen tiefer und kompakter, das Umschalten aus dieser Defensive heraus gepaart mit dem Konterspiel lässt chancen entstehen. Diese Chancen sind dann einfacher zu verwerten, weil sie oft in Überzahlsituationen ausgespielt werden. Zuhause fehlt der Mannschaft unter Anführungszeichen – weil sie für die Sky Go Erste Liga sehr gute Spieler besitzen – ein extremer Kreativkopf, der mit Pässen eine Abwehr knacken kann. Innsbruck ist ein Spiegelbild davon, was in der Liga das Problem ist – zuhause fehlen Kreativköpfe um das Spiel zu gestalten, auswärts steht man kompakt hinten drinnen.“

 

SK Austria Klagenfurt – , 0:2

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Die Klagenfurter haben es uns zu zehnt schwer gemacht, ich bin froh, dass wir noch das 2:0 gemacht haben und auch heute wieder ein Tor aus dem Siel erzielt haben. Wir haben auch wieder zu Null gespielt –  ein weiteres Etappenziel erreicht. Wir fahren zufrieden nach Hause. Es war aber nicht alles Gold an der Leistung heute.“

 

(Trainer SK Austria Klagenfurt):

…nach dem Spiel: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen, drei Jahre gute Arbeit abgeliefert und wenn der Präsident dieser Meinung ist, kann ich nichts machen. Irgendwann ist der Zeitpunkt, dass es reicht und der kommt für mich im Sommer. Dass es Phasen gibt, in denen es nicht läuft, ist immer mal so im Fußball. Wir arbeiten jeden Tag und versuchen das bestmögliche. Momentan können wir aus einem 0:1 keinen Sieg machen.“

…ob er bis Sommer auf der Trainerbank in Klagenfurt sitzen wird dürfen: „Lassen wir uns überraschen, wie es weiter geht.“

 

(Präsident SK Austria Klagenfurt):

…über die aktuelle Trainersituation bei seinem Verein: „Erste Signale gab es schon im November. Es ist nicht alles schlecht, was Manni Bender gemacht hat – wir haben den Aufstieg geschafft und keinen Stein auf dem anderen gelassen, Geld in die Hand genommen. Wenn wir unter den ersten Drei oder Vier stehen, wäre ich zufrieden gewesen. In den nächsten zwei Jahren wollen wir aufsteigen. Der Kader ist da, wir können nur stärker werden. Ein Trainer kann aus dem Vollen schöpfen. Wir werden uns nach dem Freitagspiel zusammensetzen.“

 

(Sky Experte):

…über das den SC Wiener Neustadt: „Wiener Neustadt war schon im Herbst nach den Anfangsschwierigkeiten nicht schlecht. Man spielt zwar jetzt um die goldene Ananas, aber diese Zeit nutzt Wiener Neustadt um die Weichen für die neue Saison zu stellen. Wenn noch die eine oder andere Verstärkung kommt, werden sie eine gute Rolle in der nächsten Saison spielen.“

…über Manni Bender: „Ich glaube, es wäre eine Überraschung, wenn er am Freitag noch auf der Bank sitzt.“

 

, 0:1

 

Maximilian Entrup (Siegestorschütze ):

…nach dem Spiel: „Mit dem 1:0 können wir gut leben, ich bin sehr glücklich über mein Tor.“

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Es war aufgrund der Platzverhältnisse das erwartet schwere Spiel, beide Mannschaften haben alles gegeben und letztendlich haben wir uns in der 2. Hälfte als kompaktere Mannschaft verdient durchgesetzt.“

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Die Leistung macht mich sehr stolz und wenn wir das gesamte Spiel hernehmen und man nicht nur auf das Ergebnis schaut, kann ich stolz sein. Was man der Mannschaft vorwerfen kann, ist, dass sie eine Vielzahl an Chancen nicht verwertet hat.“