Die Krise der Wiener Austria hält auch nach dem Trainerwechsel an! Im Cup-Achtelfinale scheiterten die Veilchen am TSV H

Kein Uhlig-Effekt! Austria scheitert im Cup an Hartberg

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Die Wiener Austria hat beim Debüt von Interimstrainer Max Uhlig mit dem Aus im ÖFB-Cup-Achtelfinale gegen den TSV Hartberg den nächsten bitteren Rückschlag einstecken müssen. Der Tabellenvorletzte der Fußball-Bundesliga musste sich am Dienstag zuhause vor 11.355 Zuschauern den Oststeirern mit 3:5 im Elfmeterschießen geschlagen geben. Während die Truppe von Markus Schopp ins Viertelfinale einzog, rutschten die „Veilchen“ mit der vierten Niederlage in Folge tiefer in die Krise.

Nach 120 Minuten war es 1:1 gestanden. Austria-Torjäger Johannes Eggestein hatte die in der Anfangsphase deutlich aktiveren Violetten nach einem Corner verdient in Front (26.) gebracht. Für den Deutschen war es der dritte 1:0-Führungstreffer hintereinander, auch dieses Mal reichte es nicht zu einem Erfolgserlebnis. Denn kurz vor dem Pausenpfiff gelang Oliver Lukic (44.) der Ausgleich für die Gäste, im Elfmeterschießen avancierte Hartberg-Tormann Luka Maric mit einem gehaltenen Versuch gegen Valentino Müller zum Helden. Damit jubelte der Liga-Sechste wie schon im April 2025 im Cup-Halbfinale in Wien-Favoriten über den Aufstieg.

Austria setzt bei Uhlig-Debüt auf Viererkette

Uhlig setzte anders als Vorgänger Stephan Helm, der seinen Platz am Samstag nach einem verpatzten Saisonstart hatte räumen müssen, wie bei den Young Violets auf eine defensive Viererkette. In der Innenverteidigung feierte der langjährige Admiraner Wilhelm Vorsager (29), Kapitän bei den jungen Violetten, sein Austria-Debüt. Abwehrstütze Aleksandar Dragovic kehrte nach Verletzungspause zurück, Ibrahim Buhari rutschte für den erkrankten Reinhold Ranftl auf die rechte Seite.

In der ersten Hälfte übernahm die Uhlig-Truppe das Kommando und überzeugte phasenweise mit spritzigem Offensivfußball. Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild völlig, auf beiden Seiten überwog die Vorsicht aus einer stabilen Defensive heraus. Spielerische Höhepunkte waren daher Mangelware. In der 114. Minute vergab Austria-„Joker“ Kelvin Boateng den Matchball, es ging ins Elferschießen. In diesem scheiterte einzig Müller an Maric. Für die Austria war es ein weiterer emotionaler Nackenschlag vor dem Heim-Derby in der Liga am Sonntag (ab 16:30 Uhr live auf Sky Sport Austria – streame das Spiel mit Sky X live!) gegen Rapid.

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