„Kein Zufallsprodukt“: Altach bejubelt besten Saisonstart seit neun Jahren
Der SCR Altach hat den besten Saisonstart in der Bundesliga seit 2016/17 hingelegt. Damals stürmte man unter Trainer Damir Canadi auf Platz vier und in den Europacup. Aktuell halten die Vorarlberger an der Tabellenspitze bei zwei Siegen und null Gegentoren, was für Trainer Fabio Ingolitsch „kein Zufallsprodukt“ ist.
Für Ingolitsch waren seine Altacher beim 1:0 am Samstag gegen die SV Ried „hochverdienter Sieger“. Der SCR hält somit schon jetzt bei fast so vielen Dreiern wie in der Vorsaison bis Anfang April. Nach 23 Runden waren es ganze drei Siege – in einer Saison, in der die Rheindörfler von Beginn an um den Klassenerhalt kämpften. Und Fakt ist: Ohne Punkteteilung wäre auch tatsächlich Altach am Ende abgestiegen.
Nun findet sich Altach am oberen Ende der Tabelle wieder, was Ingolitsch zufolge „ein Produkt von sehr harter und nachhaltiger Arbeit“ ist, wie er vor dem Sky-Mikrofon sagte. „Das Momentum auf unsere Seite ziehen“, sei im Stadion Schnabelholz das Motto gewesen.
„Letztes Jahr haben wir das immer verpasst, und heute haben wir ein klares Signal gesendet, dass wir einen Schritt weiter sind als letztes Jahr. Es freut mich irrsinnig für die Mannschaft, für den Verein, für das Umfeld. Speziell heute, an einem besonderen Tag, an dem der Business Club eröffnet wird, ist das sehr gelungen.“
Duell mit Rapid am nächsten Wochenende
Als mehr als eine Momentaufnahme wollten Ingolitsch und Torschütze Patrick Greil die Tabelle aber nicht verstanden wissen. Auch wenn der Titel einer Geschichte in den Vorarlberger Nachrichten schon vor einer Woche gelautet hatte: „Tore, die zum Träumen einladen“.
Ein härterer Brocken als Ried wartet nächste Woche, wenn es für Altach gegen Rapid geht. Gegen die Grünen aus Wien war man zuletzt Anfang März 0:5 unter die Räder gekommen.