SALZBURG,AUSTRIA,02.FEB.21 - ICE HOCKEY - ICE Hockey League, EC Red Bull Salzburg vs EHC Black Wings Linz. Image shows the rejoicing of Zintis Nauris Zusevics Juha-Pekka Hytonen and Valentin Leiler (Black Wings). Photo: GEPA pictures/ Jasmin Walter

Kevin Macierzynski nach der 1:4-Niederlage: „Schlussendlich haben sie gewonnen, aber ich finde, wir waren die bessere Mannschaft“

via Sky Sport Austria
  • Luka Gracnar: „Wir haben gewusst, dass die Zwischenrunde noch kommt und dass noch alles drinnen ist“
  • Black-Wings-Goalie Gracnar: „Wir machen sehr wenige Fehler, das macht den Torhüterjob dann viel, viel leichter“
  • Bernd Brückler: „Vor den Linzern muss man wirklich den Hut ziehen“

Dornbirn Bulldogs verliert gegen Steinbach Black Wings 1992 mit 1:4. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

Dornbirn Bulldogs – Steinbach Black Wings 1992 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)

Kevin Macierzynski (Dornbirn Bulldogs):
…nach dem Spiel auf die Frage, warum es ab dem zweiten Drittel nicht mehr so gut geklappt habe: „Wir haben nicht mehr das Forechecking, das wir eigentlich am Anfang des ersten Drittels gemacht haben, durchgezogen. So haben wir sie besser ins Spiel kommen lassen. Schlussendlich haben sie gewonnen, aber ich finde, wir waren die bessere Mannschaft, wir haben unsere Chancen nicht genützt. Es heißt jetzt, das Spiel abhaken und sich auf Sonntag konzentrieren.“

…auf die Frage, was die Lehren aus dem Spiel seien: „Dass wir einfach 60 Minuten durchspielen, dass wir das Forechecking durchziehen und das Powerplay nutzen. Aber ausschlaggebend ist, dass sie gewonnen haben und wir haben leider verloren.“

Stefan Häußle (Dornbirn Bulldogs) nach dem zweiten Drittel:
…über das zweite Drittel: „Wir haben probiert dagegenzuhalten, irgendwie ein Tor zu schießen und zu schauen, dass wir keines kriegen. Leider haben wir eines gekriegt. (…) Wir haben es uns so vorgestellt, dass die Linzer stark spielen werden. Sie haben einige neue Spieler.“

Luka Gracnar (Steinbach Black Wings 1992):
…über das Spiel: „Es war ein schwerer Anfang. Wir sind heute fünf Stunden oder so im Bus angereist. Das ist auch nicht das beste vor dem Spiel. Ich glaube, wir haben alle 10 bis 15 Minuten gebraucht, bis wir drinnen waren und dann ist es eh besser gelaufen. (…) Wir haben uns einfach konsistent gesteigert von Shift zu Shift.“

…über seine eigene Leistung: „Ich muss meine Jungs echt loben. Schon seit fünf oder sechs Spielen spielen wir sehr dicht hinten, sehr simpel. Wir machen sehr wenige Fehler, das macht den Torhüterjob dann viel, viel leichter.“

…über den Aufschwung bei den Linzern: „Sicher ist es nicht leicht, wenn man ständig verliert. Da muss man mental schon stark bleiben und immer weiterschauen. Aber wir haben brav gearbeitet, haben uns nicht unterkriegen lassen und wir haben gewusst, dass die Zwischenrunde noch kommt und dass noch alles drinnen ist. Jetzt versuchen wir das alles wieder zurückzuholen.“

Marco Brucker (Steinbach Black Wings 1992) in der ersten Drittelpause:
…auf die Frage, warum es zuletzt bei seinem Team und auch bei ihm so gut laufe: „Warum es besser läuft, kann ich nicht wirklich sagen. Wir hauen uns jetzt alle rein, wir wissen, wir haben nur noch eine Chance jetzt in der Qualification-Round und die wollen wir nutzen. Und jetzt gibt jeder sein Bestes. Gott sei Dank hüpft in letzter Zeit die Scheibe jetzt wieder ein bisschen für mich. Und ich schaue, dass das jetzt so weitergeht.“

Bernd Brückler (Sky Experte):
…über das Spiel: „Linz war etwas entschlossener, sie haben heute die bessere Durchschlagskraft gehabt und für mich waren sie ab dem zweiten Drittel auch die bessere Mannschaft.“

…über die Leistung der Linzer: „Vor den Linzern muss man wirklich den Hut ziehen. Sie haben sich top vorbereitet auf dieses Spiel, sie haben hier das richtige gemacht und drei Punkte eingefahren. Sie sind für mich einfach aggressiver als sonst aufgetreten. Schon in den letzten paar Spielen haben wir das gesehen. Sie haben jetzt dieses Selbstvertrauen, zum ersten Mal so etwas wie eine breite Brust. Man sieht das auch in der Körpersprache der Jungs. Die Leader Lebler und Hytönen, die haben noch einmal ihr Spiel auf ein neues Level gehoben und sie ziehen die anderen so einfach mit.“

…über Dornbirn: „Sie müssen sich einfach schnell fangen, sie müssen schnell zu ihrem Spiel zurückkommen. Und sobald ihnen der erste Sieg in dieser Qualification-Round gelingt, ist es auch für sie wieder einfacher. Sie haben acht Bonuspunkte, aber der Polster ist dann auch nicht allzu groß.“

…nach dem ersten Drittel über den Linzer Neuzugang Gints Meija: „Er war aktiv und immer wieder involviert. Ich glaube, es ist doch schön, wenn man gleich in seinen ersten paar Minuten mit einem Tor startet. Das gibt sicher Selbstvertrauen.“