Klopp-Berater reagiert auf wildes Gerücht
Die Schlagzeile vermeldet den aufsehenerregenden Deal bereits als perfekt. „Roma, habemus mister“, titelt La Stampa – und dieser Mister, also Trainer, ist: Jürgen Klopp! Laut der italienischen Zeitung soll der frühere Dortmunder und Liverpooler Meistercoach dem Traditionsklub am Sonntag um 22:57 Uhr sein Ja-Wort gegeben haben.
Als „Beweis“, wie gut Klopp und die an die Papstwahl angelehnte Schlagzeile doch zur „ewigen Stadt“ passten, analysiert das Blatt den Nachnamen des 57-Jährigen ganz genau: K wie Kolosseum. L wie Lupa, die römische Wölfin. O wie Olimpico, das Stadion. P wie der Petersdom. Und nochmal P wie das antike Pantheon. K-L-O-P-P!
Der aber ist globaler Fußball-Chef bei Red Bull und hat seine Trainerkarriere eigentlich für beendet erklärt. „Im Moment bin ich ein sehr, sehr glücklicher Mensch. Es ist das Letzte, worüber ich nachdenke, noch einmal Trainer zu sein“, sagte er im März.
Klopp-Berater: Roma-Gerücht „falsch“
Und so kam das Dementi nicht überraschend. Klopp-Berater Marc Kosicke nannte die Meldung schlicht „falsch“, ein Red-Bull-Sprecher sprach beim Portal RBlive von einem „verspäteten Aprilscherz“.
Dabei war die Begeisterung im Netz groß – ein Video des US-amerikanischen Milliardärs und Klubbesitzers Dan Friedkin von Freitag schien die Klopp-Meldung zu stützen. Darin sind die oben genannten Sehenswürdigkeiten genau in der Klopp-Reihenfolge zu sehen – das kann doch kein Zufall sein!
Die Roma sucht einen Nachfolger für Claudio Ranieri (73), der den Klub zum Saisonende verlässt. Den meisten italienischen Medien zufolge gilt Gian Piero Gasperini von Atalanta Bergamo als Favorit.
Und Klopp? Der soll eigentlich den Neuaufbau bei RB Leipzig mitgestalten. Der deutsche Bundesligist hat erstmals seit seinem Aufstieg ins Oberhaus 2016 das internationale Geschäft verpasst und dürfte einige Stars wie Xavi Simons verlieren. Einen neuen Trainer braucht RB übrigens auch. Habemus Klopp?
(SID/Red.)
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