GEPA-08021480006 - MARIA ENZERSDORF,AUSTRIA,08.FEB.14 - FUSSBALL - tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile, FC Admira Wacker Moedling vs SK Sturm Graz. Bild zeigt Anel Hadzic (Sturm) und Lukas Thuerauer (Admira). Foto: GEPA pictures/ Philipp Brem

Knaller: “Punkt kann Gold wert sein”

via Sky Sport Austria

trennt sich zum Auftakt der Frühjahrssaison 1:1 vom . Alle Stimmen zum Spiel exklusiv bei Sky Sport Austria.

 

 

(Trainer ):

 

…über das Spiel: “Es war immer schon so, dass der Auftakt etwas holprig ist, jeder Spieler muss wieder das Gefühl kriegen im Meisterschaftsrhythmus zu sein. Es gibt einige Unebenheiten, die muss man in den Griff kriegen. So war es in der ersten Halbzeit. In der zweiten war es dann schon besser, da haben wir mehr Druck ausüben können. Es hat halt diesmal nicht gereicht. In der ersten Halbzeit waren wir eine Spur schlechter, in der zweiten waren wir dann besser, wir hatten mehr klare Torchancen. Wir könnten schon das ein oder andere Mal ein bisschen früher schießen, wir sind noch ein bisschen zu verspielt. Wir arbeiten eh dran, das kommt halt vor. Das Ergebnis ist in Anbetracht der Situation in Ordnung.”

 

…über die Abseitsstellung von Assistgeber Beric vor dem Gegentreffer: “Sowas kommt vor. Wir machen auch immer wieder Fehler, die Spieler machen Fehler. Das sie uns den reinknallen aus 22 Meter kommt auch nicht immer vor. Das Spiel an dem Fehler aufzuhängen bringt uns nichts.”

 

…über die Tabellensituation: “Wir haben einen Punkt auf Innsbruck gewonnen, das ist das wichtigste Ereignis des Tages. Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir den einen Punkt mitnehmen, wenn es gar nicht geht. Das haben wir gelernt aus dem Herbst, das wir routinierter sind. Das habe ich auch bei den Spielern gesehen, wir haben richtig agiert und dieser eine Punkt kann Gold wert sein.”

 

 

(Spieler ):

 

…über die Frühjahrssaion: “Wir müssen jeden Punkt mitnehmen. Es ist natürlich bitter, wenn man 1:0 führt und dann fünf Minuten später den Ausgleich kriegt. Aber im Großen und Ganzen ist es ein gerechtes Unentschieden. Ich glaube, dass die Leistung in Ordnung war für die erste Frühjahrspartie. Natürlich kann es nur besser werden und das werden wir hoffentlich in den nächsten Wochen zeigen.”

 

 

(Trainer ):

 

…über das Spiel: “Nach der ersten Halbzeit war ich mir sicher, dass wir uns steigern. Der zweite Teil der ersten Halbzeit war ok von unserer Seite. In der zweiten Halbzeit haben wir gut begonnen, aber dann war der Gegner schnell besser. Wir waren im Spielaufbau im Prinzip komplett schlecht. Nach dem 1:0 waren wir dann wach, das passiert uns oft. Danach haben wir viel riskiert  mit vielen offensiven Leuten. Nach dem Ausgleich waren viele Möglichkeiten da, auch auf der anderen Seite. Das war ein offenes Spiel. Das Resultat ist ok, aber das müssen wir normal besser spielen.”

 

…über den Ausgleich: “Das passiert oft in einer Meisterschaft, dass wir enttäuscht sind, wenn der Schiedsrichter Fehler gegen uns macht. Aber im Endeffekt gleicht sich das alles aus.”

 

…über die Entwicklung seines Teams: “Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht, sonst verlieren wir heute gegen eine gute Mannschaft. Es war kein einfaches Spiel auf einem schweren Boden.”

 

 

(Sky Experte):

 

…über die Admira: “In der ersten Hälfte war es von beiden Seiten ein läuferisch starkes Spiel, beide Mannschaften waren zweikampfstark, aber hatten kaum Torchancen. In der zweiten Hälfte ist die Admira stärker geworden, Sturm schmeichelt dieses Unentschieden, das muss man ganz klar sagen, weil der Ausgleichstreffer Abseits war.”

 

…über den Ausgleich für Sturm: “Ich bin da nicht der Meinung von Trainer Knaller, dass man die Abseitsposition übersehen kann. Das muss ein Assistent sehen, der an der Linie steht, er hat freien Blick.”

 

…über Sturm Graz: “Ich habe Spiele von ihnen im Herbst gesehen, in denen die läuferische Leistung nicht da war, in denen die Zweikämpfe nicht angenommen wurden. Heute war es schon so, dass im Defensivbereich vieles gut gegangen ist, aber es nimmt niemand das Spiel in die Hand, es gibt kein 1-gegen-1, es gibt kaum Dribblings, es gibt kein kreatives Spiel nach vorne. Es gibt sehr wenige Torchancen und das ist das größte Problem: der Gegner kann leicht in der Defensive stehen, weil Sturm sehr wenig einfällt.