Knights-Spieler Koch: „Wollen den ersten Platz so schnell nicht hergeben“
- Derek Jackson: „Wir waren in der Offensive nicht zwingend genug“
- Reinhard Koch: „Gehe davon aus, dass es nächstes Jahr eine Mannschaft in Güssing geben wird“
- Lucas Hajda: „Die bessere und reifere Mannschaft hat gewonnen“
Die Oberwart Gunners verlieren mit 80:84 gegen die Güssing Knights. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.
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…über das Spiel: „Wir waren in der Offensive nicht zwingend genug, aber wir können stolz darauf sein, dass wir bis zum Schluss nie aufgegeben haben.“
(Trainer ):
…über das Spiel: „Die Mannschaft hat nie aufgegeben und immer weiter gekämpft. Das entscheidende war, dass meine Mannschaft im Vergleich zu den Knights noch jung und unerfahren ist und sie haben in der entscheidenden Phase den klareren Kopf gehabt.“
(Manager ):
…über das Cup Final Four am kommenden Wochenende: „Die Fans können sich wirklich auf einen großartigen Event freuen. Wir haben zwei super Dancecrews engagiert, wir haben Lichtshows und Djs hier, wir haben tolle Gewinnspiele. Es ist wirklich ein sensationelles Programm, so etwas hat es schon länger nicht mehr gegeben in Österreich und unsere VIP-Lounge wird die beste aller Gunners-Zeiten sein. Die Fans und Zuschauer können sich auf einiges freuen.“
…über Halbfinalgegner Wels: „Wels ist ein sehr unangenehmer Gegner, weil jeder uns in der Favoritenrolle sehen wird. Aber zum Glück hat Wels jetzt ein richtiges Ausrufezeichen gesetzt, man muss die routinierte Truppe vom BC Vienna erstmal mit 30 Punkten so vorführen. Jetzt sehen es alle realistisch, dass wir nicht die großen Favoriten im Semifinale gegen Wels sind.“
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…über den siebten Derbyerfolg in Folge: „Darauf können wir stolz sein, momentan gibt es nur eine Nummer Eins im Burgenland.“
…über das Spiel: „Im Endeffekt war die Tiefe unseres Kaders entscheidend, wir haben elf oder zwölf Spieler, die wir alle aufs Feld schicken können. Oberwart hat am Anfang sehr aggressiv gespielt, damit hatten wir unsere Probleme, aber am Schluss hat die Tiefe unseres Kaders den Ausschlag gegeben.“
…über die Tabellenführung: „Ich denke schon, dass wir an die Spitze gehören. Wenn man uns die neun Punkte nicht abgezogen hätte, dann hätten wir schon einen größeren Abstand, aber jetzt sind wir wieder ganz oben und den ersten Platz wollen wir so schnell nicht hergeben.“
…über das kommende Spiel im FIBA Europe Cup: „Wir sind auch aus dem Spiel am Mittwoch mit Selbstvertrauen hierher gekommen und werden auch heute wieder Selbstvertrauen mitnehmen, weil wir zum Schluss wichtige Würfe und richtige Entscheidungen getroffen haben. Wir fahren definitiv nach Zypern um zu gewinnen.“
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…über das Spiel: „Ich freue mich sehr über den Sieg. Es war ein sehr intensives und lautes Spiel, die Starting Five hat einen sehr guten Job gemacht und ich habe einfach versucht mit Energie ins Spiel zu kommen und meinen Teamkollegen so gut wie möglich zu helfen.“
(Trainer ):
…über die Tabellenführung: „Die Basketballfachleute schauen sich die Tabelle ja nicht nach Punkten an und die Bilanz von 18:3 sagt alles.“
…über das Spiel: „Wir haben offensiv einigermaßen gut agiert, wir haben gegen die Zone sehr geduldig gespielt, vor allem in der zweiten Halbzeit. Und in der Defensive haben wir desöfteren mal Fehler gemacht, aber die haben sich zum Glück durch die gute Offensivleistung behoben. In den letzten zwei Minuten hat man gesehen, dass uns noch einiges an Erfahrung fehlt, wir haben drei absolute Rookies auf den Legionärspositionen, die so etwas auch noch lernen müssen. Die Intensität hat mir heute sehr gut gefallen.“
…über die misslungene Qualifikation für das Cup Final Four: „Natürlich wollen wir immer alles gewinnen. Aber der Spielplan und vor allem die Modusänderung im laufenden Wettbewerb ist natürlich absolut suboptimal. Die Ligaführung nimmt uns immer als gutes Beispiel her, das wir Werbung machen für den österreichischen Basketball durch unsere internationalen Auftritte. Dann wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn man sich am Anfang der Saison auch mal Gedanken machen würde, was hilfreich wäre für Mannschaften, die international spielen. Wenn man einen vernünftigen Spielplan auf die Beine stellt und sich überlegt, wann es vernünftige Fenster für den Pokal gibt und den Allstar Day gibt. In Deutschland haben sie in einer Liga mit 18 Mannschaften sechs Spiele weniger als wir in Österreich, das ist für mich unerklärlich. Wir sprechen immer von Professionalität und das gehört für mich dazu.“
(Obmann ):
…über die Klagen von ehemaligen Spielern gegen den Verein bei der FIBA: „Das sind keine Klagen, sondern Vergleiche. Wir haben uns mit den Spielern verglichen und wir werden diese Vergleiche klären. Das Thema ist ad acta gelegt.“
…über die Situation des Vereins: „Es hilft ja nichts, wir müssen da durch. Die Spieler halten zum Verein, das finde ich sensationell. Es ist sicher noch zu früh um zu sagen wie unsere Mannschaft nächstes Jahr ausschaut, aber ich gehe davon aus, dass es eine Mannschaft geben wird. Wir haben uns vor drei Jahren das Ziel gesetzt langfristig an der Spitze in Österreich mitzumischen und das wollen wir fortsetzen.“
(Sky Experte):
…über das Spiel: „Es war ein attraktives und kämpferisches Spiel. Das Niveau war nicht immer ganz oben, aber es war viel Rasse zu sehen und kein Zuschauer wird bereut haben heute in die Halle gekommen zu sein. Bei der Tiefe und Klasse im Kader der Güssinger kann man dieses Level halt besser halten als das heute bei Oberwart der Fall war, Güssing hat dann letztendlich verdient gewonnen, weil sie die besseren Lösungen zur Hand hatten. Bei aller Hektik hat man dann doch gesehen, dass die bessere und reifere Mannschaft heute gewonnen hat.“
…über Oberwart: „Sie können mit dem Willen und dem Einsatz, über manche Strecken des Spiels auch der Defensive, zufrieden sein. Man kann gegen Güssing verlieren, sie sind die besten in Österreich. Es ist wichtig Selbstvertrauen aufzubauen, sie müssen sich eine positive Stimmung aufbauen, damit sie nächste Woche mit breiter Brust gegen den WBC antreten.“
…über Player of the Game Burgess: „Er hat eine irrsinnig kompakte Leistung geboten, sowohl in der Offensive wie auch als im Rebounding. Er hat wenig Fehler gemacht, das ist wichtig in so einer hektischen Partie, er hat wichtige Würfe gemacht. Lange Zeit war er ein bisschen unauffällig, aber das spricht ja für ihn. Er hat sich nie in den Vordergrund gespielt, aber er war irrsinnig wichtig, er hat super gearbeitet. Das war heute eine Topleistung und die Auszeichnung hat er sich verdient.“