Königsklasse verpasst: Leipzig-Geschäftsführer Schäfer kündigt Umbruch an
Nach Verpassen der Qualifikation für die Champions League hat Leipzig-Geschäftsführer Marcel Schäfer einen Umbruch beim Club der Österreicher Christoph Baumgartner, Nicolas Seiwald und Xaver Schlager angekündigt. „So eine Leistung ist eines Champions-League-Anwärters nicht würdig. Wir stehen zu Recht da, wo wir stehen“, sagte Schäfer am Samstag nach dem 0:0 in der deutschen Fußball-Bundesliga bei Werder Bremen, wodurch die Sachsen keine Chance mehr auf Platz vier haben.
Schäfer sieht „sportlich wie wirtschaftlich eine ordentliche Herausforderung“ auf den Club zukommen. „Ich sehe es aber auch als Chance. Weil wir jetzt die Dinge verändern, die wir sowieso schon gesehen haben.“ Es gehe darum, die Pläne „mit aller Konsequenz anzugehen und auch umzusetzen“, um wieder eine „richtige RB-Mannschaft“ zusammenzustellen.
Leipzig kämpft um EL-Einzug
In der letzten Runde gegen den VfB Stuttgart geht es für die Leipziger darum, sich zumindest noch für die Europa League zu qualifizieren. „Dann holen wir eben den Europa-League-Titel“, sagte Baumgartner. Während der Woche nicht international zu spielen und nur zuzuschauen, „ist das Beschissenste, was es gibt“, sagte der 25-Jährige. Aktuell wären die Leipziger als Tabellensiebenter nicht einmal für die Conference League qualifiziert.
Bayern München hingegen hat die Champions League und den Meistertitel fix, am Samstag beim 2:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach stand alles im Zeichen des letzten Heimspiels für die Münchner von Thomas Müller. „Ich habe es geliebt, der moderne Gladiator zu sein, die Show natürlich auch ein bisschen. Ich freue mich aber auch auf das, was kommt. Auch wenn das nicht halb so schön sein kann, wie das, was gewesen ist“, sagte der 35-Jährige. Die anschließende Party endete tief in der Nacht in einem Edellokal in der Alten Börse in der Münchner Innenstadt.
Eberl glaubt an Müller-Rückkehr
Sportvorstand Max Eberl glaubt, dass es Müller wieder einmal zum Club von ÖFB-Teamspieler Konrad Laimer zurückziehen wird. „Und dann wird er irgendwann vielleicht hier stehen und wird sagen: Okay, jetzt wäre ich da.“ Müller könne demnach beim Club „fast alle Rollen“ übernehmen. „Er kann Sportvorstand werden, er kann Sportdirektor werden. Thomas Müller ist eine Ikone beim FC Bayern und wenn er irgendwann diesen Weg einschlagen will und kann, dann wird man sehen, was ihn interessiert.“
(APA) / Bild: Imago
