LONDON, ENGLAND - FEBRUARY 19: RB Leipzig's Konrad Laimer during the pre-match warm-up before the UEFA Champions League round of 16 first leg match between Tottenham Hotspur and RB Leipzig at Tottenham Hotspur Stadium on February 19, 2020 in London, United Kingdom. (Photo by Ashley Western/MB Media/Getty Images)

Körperkontakt verboten: Leipzig nimmt Training in Kleingruppen wieder auf

via Sky Sport Austria

Die Profis des deutschen Fußball-Bundesligisten RB Leipzig haben sich nach einer mehrtägigen Pause am Freitag wieder im Trainingszentrum am Cottaweg eingefunden. Aufgrund der Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie wurde auf ein Mannschaftstraining allerdings verzichtet. “Wir bieten individuelles Training mit Ball an”, sagte Sportdirektor Markus Krösche bei Sky.

Wie das Fachmagazin “Kicker” berichtet, wurden die ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer, Konrad Laimer, Hannes Wolf und Co. in mehreren Gruppen auf drei Trainingsplätze aufgeteilt und mussten dort verschiedene Übungen absolvieren. “Es ist individuelles Training mit Ball, wo der Torschuss oder Passspiel mit dabei ist, ohne dass es da Körperkontakt gibt”, erklärte Krösche.

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Umziehen nicht in der Mannschaftskabine

Laut “Kicker” wolle Chefcoach Julian Nagelsmann diese Form des Trainings vorerst beibehalten. Auch vor und nach der Einheit wurde der Kontakt zwischen den Spielern auf ein Mindestmaß heruntergefahren. So zogen sich die Profis nicht in der Mannschaftskabine, sondern in ihren Einzelzimmern auf dem Trainingsgelände um.

Krösche erklärte, sich mit anderen Sportdirektoren über die derzeitige Situation regelmäßig auszutauschen. “Es gibt eine sehr große Solidarität untereinander. Letztendlich sitzen wir alle im gleichen Boot, wollen die Saison zu Ende spielen und den Zuschauern wieder Fußball anbieten. Denn der Fußball verbindet unheimlich”, sagte der RB-Sportchef.

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(APA)

Beitragsbild: Getty Images