Kohfeldt kritisiert Friedl: „Richtiges Scheiß-Spiel“

Bremen-Trainer Florian Kohfeldt lässt mit scharfer Kritik an ÖFB-Legionär Marco Friedl aufhorchen.

Speziell mit dem Auftritt gegen Austria Lustenau (4:2) war Kohfeldt nicht zufrieden. „Da hat er ein richtiges Scheiß-Spiel gemacht. Das kann ich im Rückblick jetzt auch mal sagen“, sagte Kohfeldt gegenüber dem „kicker“.

Florian Kohfeldt hält allerdings große Stück auf den Österreicher. Die Kritik des Trainers nach einem schwächeren Testspielauftritt ist demnach als psychologische Maßnahme zu verstehen. Beim 4:0-Testspielsieg gegen Groningen überzeugte der Tiroler im Abwehrzentrum, organisierte lautstark und agierte in den Zweikämpfen und im Aufbau souverän.

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„Friedl muss Sprung jetzt schaffen“

Der Fußballlehrer kitzelt Friedl gerade nach einer starken Leistung ganz bewusst: „Marco muss wissen, dass er dranbleiben muss“, erklärt Kohfeldt. „Sein Potenzial schätze ich total, das habe ich auch in den schlechtesten Zeiten immer wieder betont. Aber so wie er jetzt gegen Groningen gespielt hat, muss es die Normalität sein. Von der Spannung, der Kommunikation, dem Passspiel. Gegen Lustenau war das eher anders.“ Kohfeldts Auftrag an den im Sommer 2019 für drei Millionen Euro Ablöse geholten Ex-Münchner: „Er muss den Sprung jetzt schaffen, das konstant abzurufen, egal gegen wen er spielt. Diesen Sprung traue ich ihm zu – und dann ist Marco auf dem Weg zu einem sehr guten Innenverteidiger in der Bundesliga.“

Bild: GEPA