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Kraetschmer: „Es war gefühlt immer ein Schritt nach vorne, zwei Schritte zurück.”

via Sky Sport Austria

Die Wiener Austria führt bereits souverän gegen den SV Mattersburg. Austria Vorstand Markus Kraetschmer haben die Leistungen der ersten Hälfte durchaus überzeugt. Der 48-Jährige hofft auf drei Punkte seiner Mannschaft, die würden auf jeden Fall „helfen diese Situation zu beruhigen und den Spielern das notwendige Selbstvertrauen zu geben.“

Die aktuelle Situation der Austria kommt nicht von ungefähr, das weiß auch Kraetschmer: „Es war gefühlt immer ein Schritt nach vorne, zwei Schritte zurück. Deswegen sind wir in dieser Qualifikationsgruppe und dass diese nicht leicht und eng wird, haben wir gewusst.“

Es gibt zwar keinen Auftrag für eine bestimmte Platzierung vom Finanzvorstand, dennoch wollen die Wiener trotz der verkorksten Saison „über die Hintertür in den Europacup zu kommen.“  Dies wäre auch aus finanzieller Sicht fast schon notwendig, nach den Verlusten in Millionenhöhe aufgrund der Coronakrise. Um genau zu sein sollen es 2 bis 2,5 Millionen Euro sein. „Wenn das bis August weitergeht kommen da noch einmal 4 – 4,5 Millionen dazu.“, stellt Kraetschmer klar.

Austria will sich gegen Mattersburg aus der Krise schießen

In Favoriten erhofft man sich deshalb baldige Klarheit über eine Entschädigung von Seiten der Bundesregierung und „dass sie endlich passiert.“ Laut dem Austria-Vorstand haben die Wiener „bis heute aus keinem der staatlichen Programme irgendeine Kompensationszahlung bekommen und das wird langsam knapp für die Klubs.“

Man strebt nach Klarheit, Planbarkeit und Perspektive. Vor allem das Thema, wann wieder Fans in die Stadien dürfen ist eines der Hauptanliegen. Einer zweiten Corona-Welle möchte man nicht unvorbereitet entegenschauen. Die Wiener arbeiten an Szenarien, wie man mit einem solchen Lockdown in Zukunft umgeht.

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