Kramer und Co. erstmals in Engelberg am Start

Nach dem Auftakt vor zwei Wochen in Lillehammer geht die Weltcup-Saison der Skispringerinnen am Freitag und Samstag in Engelberg weiter. Der Schweizer Ort ist seit Jahren traditionell die Generalprobe der Skisprung-Männer für die Vierschanzen-Tournee. Nun sind erstmals auch die Frauen auf der Groß-Titlis-Schanze (HS 140) am Start. Das Team von Neo-ÖSV-Chefcoach Bernhard Metzler ist gegenüber Lillehammer unverändert.

Das bedeutet auch, dass man auf den Saisoneinstieg von Gesamt-Weltcup-Titelverteidigerin und „Sportlerin des Jahres“ Eva Pinkelnig, die sich im Vorfeld bei einem weiten Trainingssprung ein überreiztes Knie zugezogen hatte, noch etwas warten muss. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass Eva bald wieder einsatzbereit ist. Wir planen auch schon einen gemeinsamen Trainingskurs nächste Woche mit ihr und rechnen damit, dass sie nach Weihnachten wieder einsteigt in den Weltcup“, meinte Metzler dazu.

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Er selbst kennt die Schanze in Engelberg und kann seine Athletinnen gut auf die für sie neuen Gegebenheiten einstellen. „Es ist ein cooler Ort, eine coole Gegend und eine neue Schanze für die Athletinnen. Das kommt ja auch nicht so oft vor. Die Vorfreude ist bei allen entsprechend sehr groß.“

Beim Auftakt war Sara Marita Kramer mit den Rängen sechs und neun beste Österreicherin, sie liegt gesamt auf Rang fünf. Für die weiteren Springerinnen reichte es bisher noch nicht für Top-Ten-Platzierungen. Am Donnerstag (18.00 Uhr) gibt es die Qualifikation, am Freitag (15.30) und Samstag (12.30) gehen die beiden Einzelkonkurrenzen in Szene.

(APA)

Bild: GEPA