GRAZ,AUSTRIA,18.FEB.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Sturm Graz, press conference. Image shows sporting director Guenter Kreissl (Sturm). Photo: GEPA pictures/ Christian Walgram

Kreissl wechselt zum ÖFB – neue Rolle für Scherb

via Sky Sport Austria

Der ehemalige Sky-Experte Martin Scherb wird im Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) zum zentralen Mann der heimischen Talenteförderung. Wie der Verband am Mittwoch bekanntgab, fungiert der 51-Jährige ab 2021 als deren Gesamtleiter, zudem übernimmt der 51-Jährige vom jüngst ausgeschiedenen Rupert Marko die sportliche Leitung der Akademien. Sturms ehemaliger Sportdirektor Günter Kreissl wiederum wurde zum Gesamtleiter des Invidual-Spitzenprogramms “Projekt12” sowie des “Head of Goalkeeping” ernannt.

“Da es mittlerweile viele Überschneidungen zwischen den Landesverbandsausbildungszentren, den Akademien sowie Projekt12 gibt, ist es notwendig geworden, hier einen Koordinator und zentralen Ansprechpartner zu installieren”, begründete der ÖFB in einer Aussendung die Schaffung einer Gesamtleiter-Stelle. In diese Eigenschaft soll Scherb, der zudem die U18-Auswahl coacht, als “Koordinator und Hauptansprechpartner” im Zusammenhang mit Landesverbandsausbildungszentren, den Akademien sowie Projekt12 fungieren.

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Kreissl, der im Sommer bei Sturm aufgehört hatte, fällt in Zukunft nicht nur die Gesamtplanung und Strukturierung des gesamten Torhüterbereichs in den verschiedenen Abteilungen des ÖFB zu, sondern eben auch die Weiterentwicklung des Projekt12. “Mit seiner fachlichen Expertise, die sich aus Günter Kreissls jahrelanger Tätigkeit im österreichischen Spitzenfußball ergibt, sowie seiner akribischen Arbeitsweise wird er entscheidend mitwirken, die notwendigen nächsten Schritte in der Entwicklung unserer Toptalente und des Torhüterbereichs zu setzen”, wurde Sportdirektor Peter Schöttel zitiert.

Zudem teilte der ÖFB mit, dass Robert Almer sich “auf seine Tätigkeit als Tormanntrainer des Nationalteams konzentrieren und seine weiteren Agenden im ÖFB im Bereich Torhüter zurücklegen” werde.

(APA/red.)

Artikelbild: GEPA