Kühbauer nach Sieg gegen Wacker unzufrieden mit “Art und Weise”

via Sky Sport Austria

Der Erfolgslauf des SKN St. Pölten macht auch vor Aufsteiger Wacker Innsbruck nicht Halt. Mit einem 2:0 in Tirol liegen die Niederösterreicher bereits nach der vierten Runde mit zehn Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Trainer Dietmar Kühbauer bleibt aber bemüht, die Euphorie abzubremsen.

In der vergangenen Saison hielt der SKN St. Pölten erst nach Runde 24 bei zehn Punkten, in der aktuellen Spielzeit erreichte man diese Marke bereits nach nur vier Runden. Als erster Verfolger von Red Bull Salzburg bestreiten die Niederösterreicher aktuell einen absoluten Höhenflüg.

Für Trainer Dietmar Kühbauer ist aber auch der Sieg gegen Wacker Innsbruck noch kein Grund für “Lobhudelei”. Im Interview mit Sky-Reporter Jörg Künne tritt der 47-Jährige ordentlich auf die Euphoriebremse.

“Ich bin schon sehr froh, dass wir hier in Tirol gewonnen haben. Die Art und Weise, die hat mich ein bisschen geärgert. Wir haben wirklich sehr gut begonnen, haben das Tor geschossen und dann mit der Trinkpause war es auf einmal so, dass wir Wacker aufkommen ließen. […] Zweite Halbzeit war es dann so, dass wir kaum Bälle nach vorne gebracht haben, dass wir im permanenten Druck waren und da müssen wir froh sein, dass der Riegsi (Anm.: Christoph Riegler) im Tor ist und, dass wir das nötige Glück gehabt haben”, so Kühbauer.

Der eine oder andere mag sich jetzt denken, Kühbauer sei ein Trainer, der nicht zufrieden zu stellen ist. Es ist aber genau dieser Wille, immer auch das negative zu sehen, der die St. Pöltener davor bewahren könnte, nach dem Höhenflug tief zu fallen.

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SKN-Erfolgslauf geht auch in Innsbruck weiter

(Red./fv)