Kultig: Peter Stöger hat nach 59 Stunden als BVB-Trainer bereits einen eigenen Fangesang

Peter Stöger hat Kult-Charakter – das hat der Wiener in den vergangenen vier Jahren beim FC Köln mehr als eindrucksvoll bewiesen. Auch bei seinem neuen Verein, Borussia Dortmund, steht ihm eine kultige Zeit bevor: Binnen 59 Stunden nach seiner Vorstellung als BVB-Trainer ist der ehemalige FC-Coach schon bei den BVB-Anhängern beliebt. Der 2:0-Auswärtssieg beim FSV Mainz 05 ist der erste Sieg der Borussen seit dem 30. September, für Stöger selbst sind es sogar die ersten drei Punkte seit dem 20. Mai . Für einige Dortmund-Fans Grund genug, um dem Österreicher gleich einen eigenen Fangesang zu widmen: „Walking in a Stöger Wonderland“ .

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Peter Stöger scheint also in Dortmund angekommen zu sein und zeigt sich im Sky-Interview zufrieden.

… zum Spiel: „Die Freude und die Erleichterung sind wirklich groß. Wir haben ein bisschen schwierig ins Spiel reingefunden. Das ist klar, weil die Erfolgserlebnisse nicht da waren. Aber wir haben Ordnung reingebracht und hätten das Spiel vielleicht noch früher fertig machen können.“

… zur bisherigen Arbeit in Dortmund: „Wir haben jetzt nicht so viel Zeit gehabt, um alles durchzusprechen. Ich habe die Mannschaft jetzt zwei oder drei Tage kennengelernt. Mein Kollege Peter Bosz muss trotzdem einen guten Job gemacht haben, weil niemand negativ spricht. Er hat vieles hinterlassen, was richtig gut ist in dieser Mannschaft. Da braucht es halt mal ein Erfolgserlebnis.“

… zu seiner Perspektive in Dortmund: „Ich war vor vier Tagen überrascht, dass es in diese Richtung gehen kann. Wenn sich die Möglichkeit bei einem Verein wie dem BVB ergibt, dann muss man nicht lange überlegen. Ob es 14 Tage, drei Wochen, 16 Wochen, 6 Monate oder im Idealfall viel länger ist, darauf lasse ich mich gerne ein, das ist eine tolle Aufgabe. Ich bin froh, dass ich hier bin. Was soll ich jetzt über mehr als sechs Monate reden. Ich bin froh, dass ich das erste Spiel in dieser Saison gewonnen habe. Es ist alles gut.“