Kuriose Bier-Statistik bei niederländischem Spitzenklub
Der FC Twente aus der Eredivisie hat aus dem Geschäftsjahr 2022/23 einen Nettogewinn von fünf Millionen Euro erzielt. Dabei hatte der Verein aus Enschede vorab mit einem Verlustjahr gerechnet.
Grund für die positive Statistik ist unter anderem der offensichtlich enorm hohe Bierdurst der Twente-Fans. Denn während der Meister von 2010 und aktueller Tabellendritter in vielen Punkten negative Zahlen vorweist, verzeichnet allein das Hospitality-Management von Twente im Heimstadion Grolsch Veste laut dem niederländischen Fußballportal Voetbal-Primeur einen Gewinn von sechs Millionen Euro.
Mit dem Verkauf von Bier und Essen machte der Verein demnach mehr Geld als durch Transfereinnahmen (3,75 Millionen Euro). „Es ist merkwürdig, dass der FC Twente mehr Geld mit Bier als mit Spielern verdient. Ich sehe nirgendwo in Europa, das ein Verein mehr mit Bier als mit Fußballern verdient“, reagierte Tom Knipping vom niederländischen Fußballmagazin Voetbal International. Zudem verzeichnete Twente schwarze Zahlen durch den Kartenverkauf im KNVB-Pokal (Achtelfinal-Aus gegen Ajax Amsterdam) und in der Conference League (Aus in den Playoffs gegen die AC Florenz).
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