Kuriose Jobanzeige beim AMS: Austria Lustenau gibt Stellungnahme ab

Am Mittwoch war auf der offiziellen Seite des Arbeitsmarktservices AMS eine kuriose Jobanzeige von Bundesligist Austria Lustenau zu finden. Wie Sky Sport Austria am Mittwoch berichtete, hatten die Vorarlberger eine Stelle als Außenstürmer mit der Qualifikation Innenverteidiger ausgeschrieben.

Das Tabellenschlusslicht hat am Donnerstag reagiert und in einer Stellungnahme den Sachverhalt klargestellt. „Der SC Austria Lustenau prüft und arbeitet derzeit an der Umsetzung eines Transfers. Voraussetzung einer Verpflichtung eines Nicht-EU-Bürgers ist eine Rot-Weiß-Rot-Karte. Diese wurde seitens der Austria beim AMS beantragt“, schrieben die Lustenauer in einer Stellungnahme.

„Der Ablauf, wie es jetzt bei der SC Austria Lustenau GmbH der Fall war, ist ein Standardprozedere. Wie uns das AMS bestätigt hat, betrifft das sämtliche Sportvereine in Österreich, egal ob Fußball, Eishockey oder Handball. Die veröffentlichte Stellenausschreibung muss zwingend beim AMS ausgeschrieben werden, sonst kann der jeweilige Antrag für eine Rot-Weiß-Rot-Karte nicht bearbeitet werden. Üblicherweise sind die Stellenausschreibungen weniger lange online zu sehen, das liegt im Ermessen der jeweiligen AMS-Dienststellen“, erklärte Austria-Geschäftsführer Vincent Baur.

Das AMS sei gesetzlich dazu verpflichtet, eine Arbeitsmarktprüfung durchzufühen.

„Die Berichterstattung, wonach die Austria über das Arbeitsmarktservice einen Spieler sucht, ist folglich nicht richtig. Da es sich um eine gängige Praxis handelt, die von allen Vereinen einzuhalten ist, sind wir über die aktuelle Berichterstattung mehr als verwundert“, erklärte Baur abschließend.

Kuriose Spielersuche: Austria Lustenau schreibt Stellenangebot beim AMS aus

Quelle: Austria Lustenau