Kuriose Transfer-Panne! Fenerbahce überweist Geld an Autohändler

via Sky Sport Austria

2019 verpflichtete Fenerbahce Miha Zajc für 3,5 Millionen Euro vom FC Empoli. Doch die letzte Rate der vereinbarten Ablösesumme überwiesen die Istanbuler auf das falsche Bankkonto – nicht nach Italien, nicht an einen Fußballverein, sondern an einen Autohändler in den Niederlanden.

Hintergrund: Die Ablösesumme für den slowenischen Mittelfeldakteur Zajc sollte, wie zwischen den beiden Vereinen vereinbart, in drei Raten gezahlt werden. Die letzte Rate sollte 2020 überwiesen werden. Doch eben diese brachte einige Komplikationen mit sich. Denn der toskanische Klub erhielt zu seiner Verwunderung schlichtweg keine Überweisung.

Auf Rückfrage reagierten auch die Verantwortlichen des türkischen Vereins überrascht, denn eigentlich hatte man die Summe pflichtbewusst und rechtzeitig überwiesen. Die Istanbuler stellten Recherchen an und entdeckten das Problem relativ schnell. Kurioserweise überwies Fenerbahce die Summe in Höhe von über 830.000 Euro versehentlich an einen Autohändler in den Niederlanden aus der Gemeinde Doetinchem und nicht an den italienischen FC Empoli.

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Autohändler weigert sich, Geld zurückzuzahlen

In einem offiziellen Statement äußerte sich der Verein am Montag wie folgt: „Nach einer Zahlungsaufforderung des Empoli FC am 9. Oktober 2020 stellten unsere Vereinsfunktionäre nach Prüfung der Rechnungsadresse fest, dass der Betrag auf das Konto eines in den Niederlanden ansässigen Fahrzeughandelsunternehmens überwiesen wurde und forderten eine Rückerstattung dieses Betrags.“

Die Türken verlangten das Geld in der Folge vom Händler also zurück – der reagierte allerdings nicht. Der Verein weiter: „Aufgrund der Weigerung des niederländischen Unternehmens, die Erstattung zu erstatten, hat unser Club umgehend Klage gegen das betreffende Unternehmen beim niederländischen Gericht eingereicht und beim Gericht die Erstattung der gezahlten Gebühr beantragt.“

Letztendlich gewannen die Istanbuler den Rechtsstreit – das Geld wurde zurückerstattet. Was bleibt, ist einer der wohl kuriosesten Transfers der 114-jährigen Vereinsgeschichte Fenerbahces.

(skysport.de)

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Beitragsbild: Imago