Kyrgios kritisiert: „Habe viel Hass und Abneigung bekommen“

via Sky Sport Austria

Der als „Tennisrüpel“ verschriene Nick Kyrgios hat den teilweise harten Umgang auf der Profitour kritisiert.

„Ich bin robust, aber ich habe so viel Hass, Rassismus und andere Abneigung bekommen. Von der Tour, von Fans, von allem“, sagte der Australier beim ATP-Turnier in Washington: „Für jemanden, der nicht so robust ist wie ich, wäre das schwierig geworden.“

Das war jedoch nicht immer so, gerade in jungen Jahren auf der Tour hatte er Probleme. „Ich war an dunklen Orten. Orte, an denen Leute wie Naomi Osaka momentan sind, wenn sie über mentale Probleme sprechen. Aber was ich durchgemacht habe, war meiner Meinung nach 20-mal schlimmer“, sagte der 26-Jährige, der sich teilweise ungerecht behandelt fühlt: „Sie bekommen nur gute Presse. Keine hasserfüllten Nachrichten. Keine lächerlich hohen Strafen, wenn sie Bälle aus dem Stadion dreschen.“

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„Okay, der Typ ist anders“

Der Tennissport sei seiner Verantwortung den Spielern gegenüber nicht immer gerecht geworden. Gerade bei Leuten, die eine andere Herangehensweise wählen. „Ich war das Beispiel dafür, dass Tennis Persönlichkeiten braucht und jedem das Gefühl geben muss, willkommen zu sein“, betonte Kyrgios: „Anstatt jemanden derart auszugrenzen, ja fast zu kreuzigen, hätte man sagen sollen: Okay, der Typ ist anders, lass ihn sich in einer gewissen Weise anders benehmen.“

(SID)

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Beitragsbild: DPA