Lassaad Chabbi über Sohn Seifedin: „Mich freut es, dass er ruhig geblieben ist“

Die SV Ried ergattert beim SCR Altach einen Punkt im Abstiegskampf, in der bemühten Offensive blieb ein Treffer von Seifedin Chabbi jedoch das einzige Erfolgserlebnis. Der Vater des Rieder Stürmers, Ex-SVR-Coach Lassaad Chabbi, spricht im Sky-Interview über die Situation seines Ex-Vereins und erklärt die nächsten Ziele seiner Trainerlaufbahn.

„Es ist eine unglaubliche Stimmung in diesem Land. Man hat das auch bei der WM gesehen. Ich schaue, dass ich im Juni wieder nach Marokko zurückkomme“, erzählt der ehemalige Bundesliga-Coach, der zuletzt vier Vereine in Marokko und Tunesien coachte, von seinen Plänen. Zuletzt betreute er bis April den marokkanischen Erstligisten Difaâ El Jadida, davor gewann er mit Traditionsklub Raja Casablanca unter anderem den CAF Confederation Cup 2021, das afrikanische Pendant zur Europa League.

VIDEO: Seifedin Chabbi bringt Ried in Altach in Führung

Bis zu seiner nächsten Aufgabe beobachtet der Ex-Lustenau-Trainer besonders die Auftritte seines Sohnes Seifedin Chabbi, dem nach vergebenen Chancen das Tor zum zwischenzeitlichen 1:0 gelang: „Lieber ein Sturm, der Chancen bekommt, als ein Sturm, der über 90 Minuten keine Chancen hat. Mich freut es, dass er nach den vergebenen Chancen ruhig geblieben ist, mir gefällt auch wie Ried zurzeit Fußball spielt.“

https://www.skysportaustria.at/remis-im-kellerduell-ried-hadert-mit-vergebenen-chancen-in-altach/

Der Vertrag des Stürmers läuft allerdings zu Saisonende aus: „Ich möchte, dass er die letzte Entscheidung immer selber trifft. Er weiß, was er tut“, ist der 61-jährige Vater des Offensivspielers überzeugt.

Seifedin Chabbi nach Spielende: „Mehr kann man als Stürmer nicht erleben“

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(Red.)