Keine Einzeltickets: LASK-Generalsekretär Fellinger erklärt Gründe

Der LASK zieht mit dem Heimspiel gegen Austria Lustenau endgültig in seine neue Heimat, die Raiffeisen Arena, ein – die beim ersten Duell aber nicht ausverkauft ist. Im Rahmen des Liga-Eröffnungsspiels spricht ASK-Generalsekretär Gernot Fellinger über die Realisierung des Projekts und verteidigt die Ticketstrategie des Vereins.

„Wir setzen sicher einen Meilenstein in der Geschichte des LASK. Wir beginnen eine neue schwarz-weiße Zeitrechnung für unseren Verein“, schwärmt der Funktionär von der neuen Arena der Linzer, die dabei einige organisatorische Hürden bewältigen mussten: „Wir haben dieses Stadion in einer herausfordernden Zeit gebaut, aber alles ist sich ausgegangen. Diese Investition ist sicher ein Schub in sportlicher, aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht.“

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Dennoch war der Neubau zur Eröffnung nicht ausverkauft. Der Verein verkaufte die Tickets vorerst nur im Doppelpack sowie im Rahmen eines Ticketabos, was für Kritik sorgte: „Wir haben uns ganz bewusst für die Strategie entschieden, auf Abos zu setzen. Die Stammkunden forcieren wir jetzt, aber wir werden alle Themen evaluieren“, erklärt Fellinger, der Verständnis für die Kritik zeigt.

Janko über Ticketverkauf: „Verstehe beide Seiten“

Auch Sky Experte Marc Janko versteht hinsichtlich der Diskussion die Standpunkte beider Seiten: „Der LASK hat Vieles aufgenommen für dieses Stadion. Du kannst es nicht allen recht machen. Ich glaube, es ist gut, dass man sich zusammensetzt und dann diese Sache beiseite schiebt, weil es wichtig ist, dass die Mannschaft auch die Unterstützung der Fans hat.“

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(Red.)