PASCHING,AUSTRIA,18.OCT.16 - SOCCER - Sky Go Erste Liga, LASK Linz vs SC Wiener Neustadt. Image shows the disappointment of LASK. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

LASK in der Krise

via Sky Sport Austria

Der LASK ist nach einem 2:3 in Wattens schon fünf Spiele in Serie sieglos und hat damit nach der 15. Runde in der Sky Go Ersten Liga den dritten Tabellenplatz verloren. Die Linzer kassierten bereits in dieser Saison 24 Gegentore – zu viele für den möglichen Aufstiegskandidaten.

Im Spiel gegen WSG Wattens war vor allem die schlechte Defensivleistung mit vielen individuellen Fehlern ausschlaggebend. Beim 0:1 konnte der zur Halbzeit ausgetauschte Wiesinger nicht klären (45.), beim 1:2 ließ Goalie Dmitrovic den Ball fallen (63.) und beim 2:3 sah Mario Reiter alt aus (74.).

Glasner: “Haben zu viele verunsicherte Spieler”

Bereits letzte Woche hat LASK-Trainer Oliver Glasner an seine Mannschaft appelliert und bei Auswärtsspielen ein besseres Auftreten gefordert.

 

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wir haben uns wieder mal drei Eigentore geschossen und dann kannst du halt nicht gewinnen, das ist ein Déjà-vu momentan. Wir haben alles im Griff, dann machen wir mit dem Halbzeitpfiff einen Katastrophenfehler, kommen wieder dran, machen den nächsten Katastrophenfehler, kommen wieder ran und machen wieder einen Fehler. Es ist momentan brutal, wie wir hinten agieren und der Gegner kommt dann wieder aus dem Nichts zu Toren. Da kann ich den Spielern nichts vorwerfen, sie versuchen bis zur letzten Sekunde alles, aber mit so einer Abwehrleistung kann man nicht gewinnen.“

…über die Defensivleistung: „Wir machen ganz einfache Fehler, wir verlieren ja nicht einmal die Zweikämpfe, sondern stellen uns saudumm an. Dann ist es halt schwierig, immer drei oder vier Tore zu erzielen ist nicht einfach.“

…über die aktuelle Situation: „Natürlich ist das jetzt eine ganz schwierige Phase für uns, die Verunsicherung merkt man den Spielern an. Fehler sind oft ein Zeichen von Verunsicherung und von denen machen wir zu viele, aber jetzt sind wir alle gefragt, dass wir zusammenrücken. Ich mache auch niemanden einen Vorwurf, es macht ja keiner absichtlich einen Fehler, sie passieren uns halt. Nur gemeinsam kommen wir da wieder raus, es ist jetzt wichtig, dass wir uns dem stellen, ich als Trainer und jeder einzelne Spieler, aber es nicht akzeptieren und nicht weiter ins Selbstmitleid verfallen.“

Beitragsbild: GEPA