LASK trifft auf einen der drei umsatzstärksten Clubs der Welt
Wer an Manchester United denkt, denkt auch an Geld. Viel Geld. Im Vergleich zu Englands Rekordmeister ist Europa-League-Gegner LASK ein finanzieller Zwerg, dessen Umsatz 2018/19 rund 46-mal kleiner als jener der „Red Devils“ war. Die gehören – durchwachsenen Leistungen in den vergangenen Jahren zum Trotz – nach dem FC Barcelona und Real Madrid zu den drei umsatzstärksten Clubs der Fußballwelt.
711,5 Millionen Umsatz verzeichnete United gemäß einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte in der Saison 2018/19, nur Barca (840,8 Mio.) und Real (757,3 Mio.) brachten es in dieser Hinsicht auf höhere Summen. Der LASK-Umsatz von 15,3 Mio. erscheint da wie ein besseres Taschengeld.
Auch ein Vergleich der Marktwerte spiegelt die ungleiche finanzielle Potenz wider. 791,75 Mio. Euro ist laut transfermarkt.at der United-Kader schwer, 31,28 jener des LASK – immer noch ein Verhältnis von 1:25. Alleine der derzeit verletzte Club-Rekordtransfer Paul Pogba ist mit 100 Mio. mehr als dreimal so viel wert wie die gesamte LASK-Mannschaft.
Die Bedingungen unter denen die beiden Clubs ihre Gelder erwirtschaften, sind freilich nicht einmal ansatzweise zu vergleichen. U.a. massive Unterschiede bei Besucherkapazitäten oder dem ungleich kleineren TV-Markt, United nahm 2018/19 hier alleine in der Premier League rund 160 Mio. Euro ein, machen vergleichbare Zahlen für österreichische Vereine völlig unmöglich.
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Trotz des Standortnachteils ist allerdings klar, dass der LASK finanzielles Potenzial nach oben besitzt. Salzburg etwa schloss 2018/19 mit einem Umsatz von 119,06 Mio. Euro ab, gerade durch Erfolge im Europacup können heimische Vertreter ordentlich zulegen. So hat der LASK in der laufenden Saison durch seine starken Europa-League-Vorstellungen alleine an UEFA-Preisgeldern bereits rund 13,5 Mio
(APA)
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