LASK und WAC souverän, Sturm erst nach Verlängerung weiter

via Sky Sport Austria

Die Bundesligisten LASK, WAC, Altach und Sturm sind in die dritte Runde des ÖFB Cup eingezogen – die Grazer mussten Überstunden schieben.

Vorsaison-Halbfinalist LASK – mit sechs Neuen, unter anderem Stürmer Marko Raguz, Mittelfeldmann Valentino Müller und Verteidiger Emanuel Pogatetz – hatte bei der Wiener Viktoria wenig Mühe. In der 11. Minute traf Thomas Goiginger die Stange, ehe Peter Michorl per Freistoß die Führung besorgte: Den aufspringenden Ball brachte Viktoria-Goalie Günther Arnberger nicht unter Kontrolle (13.).

Die Oberösterreicher waren abgesehen von einigen „Nadelstichen“der Truppe von ÖFB-Team-Rekordtorschütze Toni Polster drückend überlegen, machten durch Goigingers 2:0 wenige Sekunden nach Wiederbeginn alles klar. Nach Stundenfrist legte der Offensivmann nach (61.). Viktoria-Goalgetter Dominik Rotter schaffte den verdienten Ehrentreffer (65.), ehe Raguz (76.) den Endstand fixierte.

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Erst in der Verlängerung hat sich Sturm Graz am Mittwoch ins Achtelfinale des österreichischen Fußball-Cups gezittert. Letztlich siegten die Steirer bei Zweitligaleader Austria Klagenfurt 4:2 und sind ebenso weiter wie der WAC, Altach und die SV Ried. Den höchsten Erfolg holte dabei der WAC, der das Stadtderby gegen den ATSV Wolfsberg samt eines Dreierpacks von Shon Weissman 6:0 gewann.

Sturm musste im Karawankenblick-Stadion hart arbeiten, lag nach der frühen Führung durch einen Köpfler Thorsten Röchers nach Flanke von Kiril Despodow (6.) im Finish sogar mit 1:2 in Rückstand. Petar Zubak (44.) und Oliver Markoutz (76./Elfer) hatten die Hausherren nicht unverdient in Führung gebracht, ehe Jakob Jantscher ebenfalls vom „Punkt“ seine Truppe in die Verlängerung schoss – auch weil Daniel Steinwender (91.) und Patrick Greil (93.) in der Nachspielzeit zwei Matchbälle für die Austria vergaben. Im letzten Akt hatten die Steirer den längeren Atem, Juan Dominguez (100.) und Ivan Ljubic (111.) sorgten für die Entscheidung zugunsten der Truppe von Trainer Nestor El Maestro.

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Der WAC gab sich im Stadtduell keine Blöße. Das Sensationsteam des Europa-League-Auftaktes setzte sich beim Regionalligisten ATSV Wolfsberg mit 6:0 (2:0) durch und fuhr den siebenten Pflichtspielsieg in Serie ein. Der israelische Goalgetter Shon Weissman traf in dreifacher Ausführung (15., 29., 55.). Die weiteren Tore erzielten Dominik Baumgartner (75.), Anderson Niangbo (83.) und Marc Andre Schmerböck (86.).

Altach besiegte den Regionalligisten Hertha Wels dank Treffern von Manuel Thurnwald (6.), Mergim Berisha (39.), Johannes Tartarotti (59.) und Bernd Gschweidl (86.) mit 4:1. Die SV Ried behielt in einem dramatischen Zweitliga-Duell mit Vorwärts Steyr auswärts mit 4:3 die Oberhand. Das entscheidende Tor erzielte Manuel Kerhe erst in der 95. Minute, kurz davor hatte Ex-Rieder Alberto Prada (90.) auf 3:3 gestellt.

Ergebnisse

Wiener Viktoria (RL Ost) – LASK 1:4 (0:1) – Tore: Rotter (65.) bzw. Michorl (13.), Goiginger (46., 60.), Raguz (76.)

SK Austria Klagenfurt – SK Sturm Graz 2:4 n.V. (2:2, 1:1) – Tore: Zubak (44.), Markoutz (76./Elfer) bzw. Röcher (6.), Jantscher (85./Elfer), Dominguez (100.), Ljubic (111.)

ATSV Wolfsberg (RL Mitte) – Wolfsberger AC 0:6 (0:2) – Tore: Weissman (15., 29., 55.), Baumgartner (75.), Niangbo (83.), Schmerböck (86.)

WSC Hertha Wels (RL Mitte) – SCR Altach 1:4 (0:1) – Tore: Poljanec (89.) bzw. Thurnwald (5.), Berisha (39.), Tartarotti (59.), Gschweidl (86.)

SK Vorwärts Steyr – SV Ried 3:4 (0:2) – Tore: Bibaku (49.), Kirschner (71.), Prada (90.) bzw. Grüll (4.), Grubeck (15.), Ziegl (78.) Kerhe (95.)

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Beitragsbild: GEPA
(APA)