LASK verliert Tabellenspitze nach 0:2 gegen Lustenau

via Sky Sport Austria

(APA) St. Pölten hat in der 32. Runde der Fußball-Erste-Liga die Tabellenführung zurückerobert. Die Niederösterreicher profitierten von einer 0:2-Niederlage des bisherigen Leaders LASK zu Hause gegen Austria Lustenau und haben vier Spiele vor Schluss drei Punkte Vorsprung auf die Oberösterreicher. St. Pölten hatte vor dem Freitagabendspiel gegen Kapfenberg knapp 2:1 gewonnen.

Pervan: “Sind auch nur Menschen”

 

Die Linzer blieben vor allem vor der Pause vieles schuldig, waren wenig gefährlich und auch in der Defensive anfällig. Die aggressiven Vorarlberger zeigten sich von ihrer besten Seite und hätten auch in Führung gehen müssen. Eine Fehlentscheidung von Schiedsrichter Christian-Petru Ciochirca verhinderte dies aber vorerst. Der durchbrechende Lustenau-Stürmer Chabbi kam nach einem Zusammenprall mit LASK-Tormann Pavao Pervan im Strafraum zu Fall, die Pfeife des Referees blieb erstaunlicherweise aber stumm (24.).

Schiedsrichter Ciochirca enttäuscht von eigener Leistung

 

Aus sportlicher Sicht mussten sich die auch spielerisch starken Gäste nur über die mangelnde Effizienz ärgern. Nach einem Konter gab es eine 3:1-Überzahl, der Abschluss von Ilkay Durmus landete an der Stange (45.+1).

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer im Linzer Stadion zu Beginn ein ähnliches Bild. Lustenau hatte mehr von der Partie und durfte diesmal auch jubeln. Chabbi wurde mit einem Lochpass ideal eingesetzt und schloss mustergültig zum 1:0 (56.) ab. Für den von zahlreichen Bundesligisten gejagten Trainersohn war es bereits das zehnte Saisontor. Das hatte einen kleinen Schönheitsfehler. In der Entstehung hatte Ciochirca ein Foul von Durmus an Nikola Dovedan nicht geahndet.

Drei Minuten später folgte die nächste strittige Aktion. Christoph Stückler agierte mit gestrecktem hohen Bein im Strafraum und foulte den Linzer Dovedan, doch wieder blieb ein Elferpfiff aus. Die Linzer waren von dem Zeitpunkt an jedenfalls hellwach und drückten auf den Ausgleich. Christopher Knett parierte aber einen Huspek-Schuss (61.) und reagierte bei einem gut angetragenen Erdogan-Freistoß glänzend (87.). In der letzten Aktion machten die Gäste noch alles klar: Chabbi scheiterte noch an Pervan, dafür donnerte Krainz den Ball aus mehr als 20 Metern ins Netz (94.). Lustenau holte erstmals seit 21. Oktober 2011 (3:0) wieder drei Punkte beim LASK.

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