„Lehrspiel“: Reaktionen zu klarer Sturm-Pleite gegen PSV
Der SK Sturm musste sich im Hinspiel der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation bei PSV Eindhoven mit 1:4 geschlagen geben. So reagierten Sturm-Trainer Christian Ilzer, Kapitän Stefan Hierländer und Eindhoven-Trainer Peter Bosz auf das Spiel.
Christian Ilzer (Sturm-Trainer): „Die erste Halbzeit war sehr schwierig für uns, in der zweiten Halbzeit war es phasenweise besser, da waren wir etwas klarer und überzeugter. Nach der Pause muss man aus einer 4:2-Situation ein Tor machen und am Ende hatte auch Horvat eine Chance. Dazwischen war es aber so, dass PSV die eine oder andere gute Chance liegen gelassen hat. Am Ende war es eine klare Niederlage für uns, ein Lehrspiel, das wir erlebt haben. Wir haben über das gesamte Spiel keine probaten Mittel gefunden, um irgendwas an dem Spielverlauf zu verändern.“
Stefan Hierländer (Sturm-Kapitän/via ORF): „Es ist ein sehr, sehr bitterer Abend. Es war in jeder Spielphase einfach zu wenig von uns, wir haben unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Wir haben gesehen, wenn wir die Basics nicht auf den Platz bringen, werden wir ausgespielt und sind wir immer zu spät. Eine Klassemannschaft wie Eindhoven nutzt das aus. Deshalb ist das Spiel so gelaufen, wie es ist. Nach dem 0:2 haben wir versucht, als Mannschaft eine Reaktion zu zeigen. Das ist auch nicht gelungen, dann haben wir noch das 0:3 kassiert. Das sind alles Nackenschläge, die schwierig zu verarbeiten sind. Die Kommunikation war auch nicht gut. Es ist bitter, weil wir uns viel vorgenommen haben. Jetzt müssen wir sehr viele Sachen analysieren, weil vieles nicht richtig gelaufen ist.“
Peter Bosz (PSV-Trainer): „Wir haben das Publikum unterhalten und einige Chancen herausgespielt, aber ich bin nicht der Meinung, dass wir in der ersten Halbzeit gut gespielt haben. In der zweiten Halbzeit hat sich die Mannschaft besser an unsere Absprachen gehalten und sich viele Möglichkeiten erarbeitet. Wir hätten uns da öfter belohnen sollen. Wer die Gruppenphase erreichen möchte, sollte sich nicht zu schnell zufrieden geben Ich weiß, dass mein Team noch besser spielen kann.“
(APA) / Bild: Imago
