Letzter Nations-League-Auftritt? Das sagt Teamchef Rangnick
Wird Ralf Rangnick auch in der nächsten Nations-League-Saison noch ÖFB-Teamchef sein? Dieser Frage sah sich der Deutsche nach dem verpassten Aufstieg in Liga A des UEFA-Bewerbs ausgesetzt.
„Keine Ahnung, darüber habe ich mir keinerlei Gedanken gemacht. Für mich zählt jetzt ausschließlich die WM-Quali und danach die WM. Und was danach ist oder nicht ist, ist für mich gerade völlig irrelevant“, sagte Rangnick auf der Pressekonferenz nach der Niederlage in Serbien.
Die nächste Nations League startet im Herbst 2026 nach der WM. Österreich wird erneut „nur“ in Liga B antreten und damit Duelle mit den absoluten Topnationen Europas verpassen. Von dieser Zukunftsmusik will Rangnick aber vorerst nichts wissen, sein voller Fokus richtet sich auf die erfolgreiche Qualifikation für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko.
Rangnick: „Für viele Spieler und mich die letzte Chance“
Rangnick will das ÖFB-Team zum ersten Mal seit 1998 wieder zu einer WM-Endrunde führen. „In der WM-Quali geht es darum, ob sich Österreich nach 28 Jahren wieder für die WM qualifiziert. „Die meisten meiner Spieler waren beim letzten Mal von Österreich bei einer WM noch gar nicht auf der Welt. Die handvoll Spieler, die schon auf der Welt waren, waren damals fünf oder sechs Jahre alt“, sagte Rangnick.
Der ÖFB-Teamchef weiter: „Für viele meiner Spieler und für mich ist es wahrscheinlich die letzte Chance, bei einer WM dabei zu sein. Wir werden alles investieren und ich bin überzeugt, dass wir es schaffen, wenn wir halbwegs von dieser Verletzungsmisere verschont bleiben. Xaver Schlager wird beim nächsten Mal noch fitter und gesünder zurückkommen ebenso wie David Alaba. Ich hoffe, dass die Sperre für Gernot Trauner in der WM-Quali nicht zählt, weil es ein anderer Wettbewerb ist.“
Die ersten Schritte Richtung WM kann das ÖFB-Team Anfang Juni mit Spielen gegen Rumänien und San Marino gehen. Die weiteren Gegner in der Fünfergruppe sind Bosnien-Herzegowina und Zypern.
„100 Prozent überzeugt“: ÖFB-Team glaubt an erfolgreiche WM-Quali
Bild: GEPA