„Leute sollten den Funken aufnehmen“: Klagenfurt hofft gegen LASK auf Zuschauer-Boom

Nach den prächtigen Fan-Bildern rund um das ÖFB-Cup-Finale zwischen Sturm und Rapid hofft Austria Klagenfurt in der Fußball-Bundesliga auf den Zuschauer-Effekt.

In der entscheidenden Phase der Meistergruppe sind die Kärntner mittendrin im Kampf um die Europacup-Startplätze, gegen den LASK sollen die Fans am Sonntag (ab 13:30 Uhr live & exklusiv auf Sky Sport Austria 3 – streame das Spiel mit dem Sky X Traumpass) den nötigen Rückenwind liefern. „Der Verein und insbesondere die Jungs hätten einen größeren Zuspruch verdient“, sagte Geschäftsführer Matthias Imhof.

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„Leute sollen den Funken aufnehmen“

Mit dem Aufstieg ins Oberhaus und dem zweimaligen Einzug in die Meistergruppe in zwei Jahren sei mehr als ein Funke entfacht worden. „Aber die Leute sollten den Funken auch mal aufnehmen. Es gibt einen treuen Kern, aber der Zuwachs stagniert leider“, monierte Imhof.

Ähnliche Szenen wie beim Cup-Endspiel würde Imhof, der Deutsche steht laut Medienberichten vor einem Wechsel zum deutschen Zweitligisten Sandhausen, gerne bei den Klagenfurt-Spielen sehen. „Natürlich sind wir neidisch darauf, das würden wir auch gerne so erleben bei unseren Heimspielen.“

https://www.skysportaustria.at/austria-klagenfurt-neidisch-auf-stimmung-beim-oefb-cup-finale/

Im „oberen Play-off“ sind die Klagenfurter fünf Spiele vor Saisonende jedenfalls in Lauerstellung, einen Punkt hinter der Wiener Austria, drei hinter Rapid. „Rapid und Austria sind in Schlagdistanz und beide kommen noch nach Klagenfurt. Wenn es uns gelingt, sie zu biegen, dann haben wir vermutlich gute Karten, zumindest einen Rang zu klettern“, sagte SKA-Kapitän Thorsten Mahrer.

Klagenfurt seit Aufstieg noch sieglos gegen den LASK

Trainer Peter Pacult weiß allerdings: „Es hilft nichts, darüber zu reden und es bringt auch nichts zu rechnen. Wenn wir einen Platz nach vorne rücken wollen, dann müssen wir punkten.“ Zuletzt setzte es beim Angstgegner in Linz ein 0:4. „Das Ergebnis wird unserer Leistung nicht gerecht. Das Spiel fühlte sich nicht wie ein 0:4 an, aber wir haben eben vier Gegentore bekommen.“

Nun biete sich die Gelegenheit zur Revanche, seit dem Bundesliga-Aufstieg haben die Klagenfurter aber keines der fünf Duelle gegen den LASK gewonnen.

LASK darf noch auf Platz zwei hoffen

Für die Linzer, in fünf Meistergruppen-Partien noch ungeschlagen, geht es noch um die kleine Chance auf einen Platz in der Champions-League-Qualifikation. Vizemeister Sturm liegt derzeit drei Punkte vor dem LASK auf Platz zwei.

„Meine Burschen sind derzeit gut drauf, dementsprechend brennen sie darauf, ihre Form am Sonntag zu bestätigen und mit Punkten im Gepäck heimzufahren“, sagte Trainer Dietmar Kühbauer, der wieder auf Tormann sowie Kapitän Alexander Schlager zurückgreifen kann. Kühbauer erwarte die Klagenfurter allerdings „sehr ambitioniert“, da die Pacult-Elf noch die Chance auf einen Europacup-Startplatz habe.

(APA)/Bild: GEPA