Leverkusen beeindruckt mit Frühform – Ex-Austria-Leihspieler vergibt Elfer

Der deutsche Double-Gewinner Bayer Leverkusen hat am Samstag im ersten Pflichtspiel 2024/25 die Qualitäten gezeigt, an denen in der vergangenen Spielzeit die Konkurrenz verzweifelt war.

Im Fußball-Supercup daheim gegen Vizemeister VfB Stuttgart führten die Schwaben bis kurz vor Schluss mit 2:1 – dann erzwang Patrik Schick mit dem Ausgleichstor das Elfmeterschießen, in dem Lukas Hradecky gegen Ex-Austria-Leihspieler Frans Krätzig hielt und Stuttgarts Silas verschoss. Bayer gewann mit 4:3 (2:2, 1:1).

Stuttgart verärgert: Keine Seitenwahl wegen kaputter Kamera

„Das ist auf jeden Fall ein klares Signal an die anderen Mannschaften, dass wir wieder dabei sein wollen. Auch für uns. Dass wir diesen Hunger nicht verloren haben“, befand Keeper Hradecky. Dass Leverkusen diese Energieleistung nach der Roten Karte für Neuzugang Martin Terrier (37.) gelang, erhöhte die Vorfreude von Sportchef Simon Rolfes auf die neue Saison. „Das Adrenalin ist zurück“, schwärmte er. „Es war wichtig, diese Energie wieder zu spüren. Das gibt uns Schwung für die nächsten Spiele. Dass wir bereit sind, unter Druck zu performen.“

Xabi Alonso: „Was in der letzten Saison passiert ist, ist weg“

Leverkusen-Trainer Xabi Alonso ließ sich nicht locken. „Wir sind nicht dumm“, entgegnete er auf die Frage, ob sein Team nach dem Sieg gegen den VfB Stuttgart eine weitere Spielzeit ohne Niederlage bestreiten könne. „Was in der letzten Saison passiert ist, ist weg“, sagte der Spanier im Sky-Interview. „Das war unglaublich. Wir müssen uns auf die nächsten Herausforderungen konzentrieren.“

Sieg im Elfmeterschießen: Bayer schlägt VfB im Supercup

Werbung

(APA).

Beitragsbild: Imago.