Leverkusen gewinnt Topspiel beim BVB – Honsak-Doppelpack für Heidenheim
Bayer Leverkusen hat die Siegesserie von Borussia Dortmund in der deutschen Bundesliga beendet und seine Hoffnung auf den Champions-League-Einzug erhalten.
Bayer gewann beim schwachen Tabellenzweiten am Samstag durch ein Tor von Robert Andrich mit 1:0 (1:0) und rückte zumindest für eine Nacht bis auf einen Punkt an den viertplatzierten VfB Stuttgart heran. Der BVB kassierte nach vier Siegen in Folge wieder eine Niederlage.
Andrich (42.) nutzte vor 81.365 Zuschauern in einem größtenteils faden Spiel einen Fehler der BVB-Abwehr zum Siegtreffer. Er fing einen schludrigen Pass von Ramy Bensebaini ab und traf mit einem präzisen Flachschuss ins linke Eck.
Honsak mit Doppelpack für Heidenheim
Der 1. FC Heidenheim hat im Saisonendspurt noch mal ein Lebenszeichen aus dem Tabellenkeller gesendet. Das so gut wie abgestiegene Schlusslicht feierte beim 3:1 (2:0) gegen seinen „Lieblingsgegner“ Union Berlin erstmals seit über vier Monaten einen Sieg und weckte damit ganz leise Hoffnungen auf einen Klassenerhalt.
Fünf Spieltage vor Saisonende hat die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt sechs Punkte Rückstand auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsrang. Die Hamburger empfangen am Abend (um 18.30 Uhr live auf Sky Sport – streame mit Sky X) den FC Bayern – und sind am 31. Spieltag auch noch in Heidenheim zu Gast. ÖFB-Legionär Mathias Honsak (9., 36.) und Budu Siwsiwadse (79.) trafen am Samstag für den FCH, der auch im sechsten Bundesliga-Duell mit Union ungeschlagen blieb. Die Berliner, für die ÖFB-Verteidiger Leopold Querfeld (75.) zum zwischenzeitlichen Anschluss traf, verpassten es ihrerseits, alle Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen.
Wolfsburg taumelt
Der VfL Wolfsburg taumelt weiter dem ersten Abstieg der Klubgeschichte entgegen. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking unterlag Eintracht Frankfurt mit 1:2 (0:2). Während die Hessen ihre Europapokal-Hoffnungen aufrecht erhielten, rückt der Absturz in die Zweitklassigkeit für die Wölfe immer näher.
Oscar Höjlund (21.) und Arnaud Kalimuendo (32.) vergrößerten mit ihren Treffern die sportliche Krise der Niedersachsen. Der Anschlusstreffer durch Dzenan Pejcinovic (90.+7) kam zu spät. Nur noch fünf Partien bleiben Hecking und Co., um das Worst-Case-Szenario abzuwenden, doch auf dem vorletzten Platz (21 Punkte) wird der Druck nach der zwölften Partie ohne Sieg immer größer – so lange musste der VfL zuletzt 1998 auf einen Erfolg warten. Frankfurt kann auf Rang sieben (42 Punkte) hingegen weiter vom internationalen Geschäft träumen.
Diomande erlöst Leipzig
RB Leipzig hat seine gute Ausgangssituation im Kampf um die Champions-League-Plätze weiter verbessert und die Sorgen bei Borussia Mönchengladbach vergrößert. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner gewann trotz Chancenwuchers mit 1:0 (0:0) und hat nun vier Punkte Vorsprung auf Platz fünf. Yan Diomande gelang der erlösende Treffer (81.), zuvor war RB immer wieder an Torhüter Moritz Nicolas gescheitert.
Für die Gladbacher wird dadurch die Luft im Abstiegskampf wieder dünner. Die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski wartet seit drei Spielen auf einen Sieg, in Leipzig hat die Borussia noch nie gewonnen.
(SID)
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