Im Kampf um die erste Meisterschaft in der deutschen Fußball-Bundesliga steht für Bayer Leverkusen am Sonntag das Derby

Leverkusen will mit Sieg gegen Köln weiteren Schritt Richtung Meisterschaft machen

Im Kampf um die erste Meisterschaft in der deutschen Fußball-Bundesliga steht für Bayer Leverkusen am Sonntag das Derby in Köln auf der Menükarte. Bisher ist die Saison für den Tabellenführer von Trainer Xabi Alonso äußerst bekömmlich und ohne Niederlage verlaufen, das soll beim FC so bleiben.

„Das wird ein spezielles Spiel. Wir müssen mit Herz und Kopf spielen“, sagte Alonso. Die „Geißböcke“ um die ÖFB-Asse Florian Kainz und Dejan Ljubicic kämpfen indes gegen den Abstieg.

Köln will Leverkusen ärgern

Köln-Trainer Timo Schultz forderte seine Mannschaft auf, widerspenstig zu sein. „Gegen eine Mannschaft zu spielen, die 33 Spiele ungeschlagen ist, ist eine Herausforderung. Wir müssen unangenehm sein. Das können wir. Deshalb sind wir der Überzeugung, dass wir die Möglichkeit haben, den Sieg hierzubehalten.“

Drei Punkte könnten die Kölner dringend gebrauchen, der Tabellen-16. hat bereits acht Zähler Rückstand auf den 15. aus Bochum.

Die Statistik spricht allerdings für Bayer Leverkusen. 44 Punkte trennen beide Teams, so viele wie noch nie vor einem der 71 anderen Bundesliga-Derbys. Zudem trifft die schwächste Offensive auf die beste Defensive.

Stuttgart, Dortmund und Leipzig um CL-Plätze

Im Gerangel um die Champions-League-Plätze gastiert der VfB Stuttgart in Wolfsburg, Borussia Dortmund reist nach Berlin zu Union und RB Leipzig hat in Bochum ebenfalls ein Auswärtsspiel vor der Brust. Der BVB befindet sich seit einiger Zeit in einer Ergebniskrise, der Druck auf Marcel Sabitzers Coach Edin Terzic wächst. „Es wundert mich nicht, dass es nach einer Woche mit zwei Unentschieden und einer Niederlage unruhig wird. Aber letztlich ist es schon die gesamte Saison so“, erklärte Terzic.

Ebenfalls nicht nach Wunsch läuft es bei den fünftplatzierten Leipzigern mit dem ÖFB-Legionärstrio Xaver Schlager, Nicolas Seiwald und Christoph Baumgartner. „Wir haben die Tabelle natürlich im Blick. Aber ich werde mich nicht treiben lassen. Wenn wir das tun würden, hätten wir schon seit Wochen ein Thema“, sagte Trainer Marco Rose, dem am Samstag Schlager wegen einer Gelb-Sperre nicht zur Verfügung steht.

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(APA) / Bild: Imago