Lizenzlose Austria – Sportdirektor Ortlechner bleibt zuversichtlich: „Bin guter Dinge“

Der FK Austria Wien steht wie schon im Vorjahr ohne Lizenz da, anders als im vergangenen Jahr ist die Austria aber nicht mehr auf der verzweifelten Suche nach den schnellen Millionen.

Sportdirektor Manuel Ortlechner strahlt im Sky-Interview Zuversicht aus: „Wir haben die Hausaufgaben versucht so zu erledigen, dass es uns eigentlich gelingt die Lizenz in erster Instanz einzuheimsen. Das ist jetzt nicht gelungen. Jetzt rauchen die Köpfe im Hintergrund. Ich bin guter Dinge, dass es uns gelingt, weil es weniger mit Liquidität zu tun hat. Meiner Auffassung nach geht es primär darum, die Lizenz dann zu erhalten, wenn die Liquidität für ein weiteres Spieljahr gewährleistet ist. Ich glaube, das ist der Fall. Deswegen bin ich sehr, sehr positiv.“

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Es hakt aktuell auch an der Vereinsstruktur, genauer gesagt die Viola Investement, die dem zuständigen Senat 5 nach dem Einstieg der Investorengruppe um Jürgen Werner offenbar noch Fragen aufgibt. „Ein bisschen verwundert mich, dass wir das nicht alles schon im Vorhinein bereinigen konnten. Es gab immer wieder Austausch mit der Bundesliga. Wir wollen weiter in der Bundesliga bleiben. Ich glaube, dass hätte man schon mit dem ein oder anderen Gespräch im Vorfeld erledigen können“, so Ortlechner.

https://www.skysportaustria.at/bessere-ausgangslage-als-im-vorjahr-austria-vorstand-krisch-spricht-ueber-lizenz-thematik/

Ein Budgetposten, der verlässlich Geld einbrachte, ist das Sponsoring mit Gazprom. Der Deal mit dem russischen Energieriesen soll jährlich fünf Millionen Euro einbringen. „Es geht auch ohne Gazprom“, bestätigte Ortlechner im Sky-Interview und erklärte: „Das ist bei uns ein entscheidender Budgetposten, der dazu beiträgt, dass sehr viele Menschen einer Arbeit nachgehen können und darum versuchen wir hier einen Balanceakt zu reiten.“