Lukaku-Triplepack: Belgien besiegt Schweden in ÖFB-Gruppe

In der Österreich-Gruppe F der EM-Qualifikation feierte Topfavorit Belgien durch einen Lukaku-Triplepack einen 3:0-Erfolg in Schweden und den gelungenen Einstand für Neo-Teamchef Domenico Tedesco.

Angeführt von Neo-Kapitän Kevin de Bruyne, der das Amt vom zurückgetretenen Eden Hazard geerbt hatte, zeigte der Weltranglistenvierte einen überzeugenden Auftritt gegen über weite Strecken harmlose Schweden. Stürmerstar Lukaku avancierte im ersten Spiel nach dem enttäuschenden WM-Aus in der Gruppenphase mit drei Treffern zum Matchwinner (35., 49., 83.).

Die erste hochkarätige Gelegenheit in der ausverkauften Friends Arena von Solna verbuchte allerdings der Gastgeber. Einen Abschluss von Dejan Kulusevski kratzte Abwehrspieler Wout Faes von der Linie (15.), nachdem Thibaut Courtois bereits geschlagen war. Eine Drangphase der Belgier mündete schlussendlich in der verdienten Führung. Der bis dato unauffällige Lukaku verlängerte eine Hereingabe von Dodi Lukebakio per Kopf unhaltbar ins lange Eck (35.).

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Unmittelbar nach Wiederbeginn bediente abermals Lukebakio den einlaufenden Lukaku, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte (49.). Schweden blieb in der Folge im letzten Drittel zu unentschlossen. Im Gegenteil: Johan Bakayoko bediente Lukaku, der völlig freistehend seinen Triplepack schnürte (83.). Schwedens Niederlage konnte auch Rückkehrer Zlatan Ibrahimovic, der unter tosendem Applaus in der 73. Minute eingewechselt wurde, nicht mehr verhindern. Der Altstar absolvierte sein erstes Länderspiel seit knapp einem Jahr.

Im Top-Duell der Gruppe E erholte sich Polen von einem 0:2 in Tschechien nach drei Minuten nicht mehr. Mit Robert Lewandowski setzte es ein 1:3 in Prag. In Gruppe G glückte Serbien (2:0 gegen Litauen) und Montenegro (1:0 in Bulgarien) der Start.

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(APA)

Artikelbild: Imago