Lukse: “Früher war ich auf der Suche nach Vereinen, jetzt ist es umgekehrt”

via Sky Sport Austria

Andreas Lukse entwickelte sich beim SCR Altach zu einem absoluten Leistungsträger. Kein Keeper hat in der Bundesliga mehr Großchancen (14) vereitelt, als der Altach-Keeper. Mit seinen starke Auftritten machte er auch Teamchef Marcel Koller hellhörig. Bei der 1:2-Testspielniederlage des ÖFB-Teams gegen die Schweiz war der 28-jährige Keeper erstmals im Kader des Nationaltemas dabei. Nicht zuletzt deshalb, gilt Lukse als Spätstarter.

starter-sport-beitrag

Nach dem er 2008 für Rapid Wien sein Bundesliga-Debüt feierte, kostete ihn eine private Eskapade das Einser-“Leiberl” bei den Grün-Weißen. Der damalige Trainer der Hütteldorfer, Peter Pacult, warf den damals 21-Jährigen aus dem Kader.

Profikarriere in Gefahr

Die Profikarriere schien in Gefahr. “Wo ich dann drei, vier Monate ohne Vereine da gestanden bin, hat man sich auch viele Fragen gestellt, wie es einem weiter geht, in welche Richtung es geht, ob man vielleicht in den Amateurfußball zurück muss”, denkt Lukse an schwierige Zeiten zurück.

Nach Stationen beim DSV Leoben, SK Sturm Graz, First Vienna FC, FC Lustenau und Kapfenberger SV fand Lukse sein Glück beim SCR Altach. Seit einem Jahr ist er die unangefochtene Nummer eins im “Ländle” und spielt auf konstant hohem Niveau.

starter-sport-beitrag

Letzte Station Altach?

Allerdings läuft der Vertrag von Lukse bei Altach nur noch bis zum Sommer. Beide Parteien streben eine längerfristige Vertragsverlängerung an, jedoch scheitert es momentan noch an Details, wie Lukse erklärt: “Es hakt ganz einfach noch daran, dass man sich selber noch die Chance offen lassen will, dass Altach vielleicht nicht die letzte Station sein muss.” Der gebürtige Wiener war nicht immer in einer so komfortablen Situationen: “Früher war ich auf der Suche nach Vereinen, jetzt ist es eher umgekehrt!” Sollte Lukse im Frühjahr ähnlich starke Leistungen bringen, wird der Altach-Torhüter auch für die Europameisterschaft in Frankreich ein Thema.