Machtdemonstration! Rapid schießt WAC ab

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Der SK Rapid hat zum Auftakt der Grunddurchgangs-Rückrunde der ADMIRAL Bundesliga eine Machtdemonstration abgeliefert.

Der Tabellenführer besiegte Freitagabend vor 21.000 Fans in Wien-Hütteldorf den WAC 6:0 (2:0). Petter Nosa Dahl (9., 45.) und Ercan Kara (67., 79.) mit Doppelpacks sowie Tonni Adamsen (76.) und Claudy Mbuyi (83.) machten das halbe Dutzend voll. Die Elf von Johannes Hoff Thorup hält nach zwölf Runden bei 33 Punkten, Wolfsberg (6) bleibt Liga-Schlusslicht.

Im Vergleich zum 2:0-Sieg im Wiener Derby änderte Hoff Thorup seine Startelf an zwei Positionen: Nenad Cvetkovic fehlte aufgrund der Geburt seines Kindes, für ihn spielte in der Innenverteidigung Ange Ahoussou. Offensiv durfte Marco Tilio statt Adamsen ran. WAC-Trainer Manfred Schmid nahm ebenfalls zwei Änderungen vor: Abwehrspieler Cheick Mamadou Diabate begann statt Raffael Behounek, Emanuel Agyemang ersetzte den gesperrten Dominik Fitz.

Dahl mit Doppelpack vor der Pause

Bei winterlichen Temperaturen nutzte Rapid gleich den ersten gefährlichen Angriff zur Führung. Tilio ließ Aaron Sky Schwarz rechts liegen und flankte in den Strafraum. Während Ercan Kara das Leder noch verpasste, schob Dahl mühelos ins leere Tor ein. Kurz darauf brannte es erneut lichterloh im WAC-Strafraum: Einen Demir-Freistoß setzte Serge-Philippe Raux-Yao an die Außenstange, eine erneute Flanke von dem in Hochform agierenden Yusuf Demir verwertete Kara zum vermeintlichen 2:0 (16.). Nach langer VAR-Überprüfung wurde der Treffer allerdings wegen einer Abseitsstellung von Raux-Yao aberkannt.

Die Wolfsberger gestalteten die Partie nun offener und kamen durch Sankara Karamoko nach feiner Vorarbeit von Phillip Verhounig zu einer Topchance. Rapid-Goalie Niklas Hedl war jedoch zur Stelle (28.). Auf der anderen Seite bediente Dahl Demir, der an Lior Gliklich scheiterte (30.). Schmid hatte nun genug gesehen und wechselte früh (35.): Marco Schabauer und Thorsten Schriebl statt Simon Piesinger und Karamoko sollten in der Mitte stärker den Aktionsradius von Demir und Matthias Seidl einschränken. Der Schachzug war jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Seidl fing kurz vor der Pause einen schwach herausgespielten Ball der Wolfsberger ab und gab diesen an Dahl weiter. Der Norweger netzte nach einem Haken überlegt aus 18 Metern ein.

Kara-Doppelpack nach der Pause

Bei den Gästen schickte Coach Schmid für die zweite Hälfte Stürmer Giacomo Vrioni für Donis Avdijaj aufs Feld. Rapid blieb aber am Drücker und suchte die Entscheidung. Kara (49.) und Tilio (52.) blieben zunächst zu ungenau. Kara staubte wenig später nach einem Demir-Schuss, den Gliklich nicht sauber entschärfen konnte, zum 3:0 ab. Rapid spielte mit dem Gegner nun Katz und Maus, ein Treffer des eingewechselten Adamsen wurde allerdings wegen eines Kara-Fouls einkassiert (69.).

Bei den Lavanttalern gab der eben erst verpflichtete Angreifer Jack Lahne sein Debüt, Tore fielen aber auf der anderen Seite. Nach sehenswerter Kombination über Kara und Demir kam Adamsen zu Beginn der Rapid-Viertelstunde doch noch zu seinem Tor. Drei Minuten später schnürte auch Kara per Kopf einen Doppelpack. Auch Mbuyi durfte noch am Schützenfest teilhaben, der 27-Jährige traf drei Minuten nach seiner Einwechslung und setzte damit den Schlusspunkt einer glanzvollen grün-weißen Vorstellung.

Rapid bleibt somit in der Meisterschaft zuhause weiter makellos, alle sieben Heimspiele wurden gewonnen. Zudem war es der neunte Pflichtspielsieg in Serie. Der WAC hingegen verlängerte seine Negativserie und hält nun bei elf Ligapartien in Folge ohne Sieg (drei Remis, acht Niederlagen). Für beide Teams geht es nun in die Länderspielpause. Danach wartet auf Rapid am 21. November ein Gastspiel beim GAK, während Wolfsberg einen Tag später daheim die SV Ried empfängt.

Die Tore im VIDEO:

1:0 Petter Nosa Dahl (9.)

2:0 Petter Nosa Dahl (45.)

3:0 Ercan Kara (67.)

4:0 Tonni Adamsen (76.)

5:0 Ercan Kara (79.)

6:0 Claudy Mbuyi (83.)

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