Mader: „Sind dem Klassenerhalt sehr, sehr Nahe gekommen“

Austria Lustenau festigt mit einem 2:0-Auswärtssieg bei der WSG Tirol den ersten Platz in der Qualifikationsgruppe und liegt bereits elf Punkte vor dem Tabellenletzten SV Ried. Trotz des Erfolgs will Lustenau-Trainer Markus Mader noch nicht vom fixen Ligaverbleib reden, sondern freut sich vorrangig über die Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte.

„Wir sind wieder zu unseren alten Tugenden, dem Kämpfen und dem Laufen, zurückgekehrt. Wir freuen uns einfach, dass wir diesen wichtigen Auswärtsdreier gelandet haben“, ist der Betreuer des Aufsteigers mit den drei Punkten glücklich.

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Ein Strafstoßtreffer durch Lukas Fridrikas leitete den Erfolg ein: „Ich unterstelle ihm (WSG-Profi Raffael Behounek, Anm.) überhaupt keine Absicht. Aber man hat ihn beim Weiterlaufen gestört und somit eine Torchance verhindert. Ich denke schon, dass man diesen Elfer geben kann, auch wenn er hart ist“, beurteilt Mader die Situation und stellt sich damit auch gegen die Meinung von Sky Experte Alfred Tatar („Ich verstehe das nicht, dass dieser Strafstoß gegeben wird“)

Überhaupt will der Coach des Aufsteigers den Erfolg nicht nur anhand des Elfmeters beurteilen: „Die Führung im Rücken hat uns Sicherheit gebracht. Nach der Pause haben wir aber schon vieles richtig gemacht. Ich lasse das nicht auf diesen Elfmeter reduzieren.“

Mader: „großer Schritt zum Ziel“

Ungeachtet dessen ist der Klassenerhalt den Vorarlbergern wohl kaum noch zu nehmen: „Es war ein sehr, sehr großer Schritt zu unserem großen Ziel, dem Klassenerhalt. Dem sind wir schon sehr, sehr Nahe gekommen. Aber so lange wir noch nicht hundertprozentig gerettet sind, wir man von mir nichts Anderes hören.“

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(Red.)