Video enthält Produktplatzierungen

Maierhofer über ÖFB-Heimspiele: “Vielleicht sollte man eine andere Location suchen”

via Sky Sport Austria

In den letzten Jahren gab es immer wieder Diskussionen über die Heimspielstätte des österreichischen Fußball-Nationalteams. Das Wiener Ernst Happel-Stadion sei nicht modern genug und mit der Laufbahn zu weitläufig. Die Stimmung sei deshalb nicht so gut, wie in den modernen Fußballarenen dieser Welt. Auch ein Neubau eines modernen Nationalstadions steht immer wieder im Raum. Im Heimspiel gegen Bosnien-Herzegowina vergangenen Donnerstag kamen etwas über 37.000 Zuschauer ins Happel-Oval.

Mehr als die Hälfte der anwesenden Fans unterstützten allerdings die Gästemannschaft. Ein “Phänomen”, dass bei Spielen von österreichischen Teams gegen Mannschaften aus der Türkei und Serbien immer wieder zu beobachten ist. In Wien leben knapp über 100.000 Menschen mit serbischer und rund 75.000 Menschen mit türkischer Herkunft.

Geht es nach Ex-ÖFB-Teamspieler Stefan Maierhofer, sollte man sich Gedanken machen einige Spiele in etwas kleineren Stadien ausztragen: “Ich habe von ein paar Leuten gehört, dass die Ticketpreise so hoch waren und mehr bosnische als österreichische Fans im Stadion waren. Vielleicht sollte man sich da im Hinblick auf die nächsten Spiele vielleicht eine andere Location sucht.”

Der “Major” brachte dabei die Stadien in Salzburg, Hütteldorf und Graz ins Spiel. “Da hat man dann wahrscheinlich ein volles Haus und die paar Prozent Unterstützung mehr. Dann könnte man auch als Heimmannschaft agieren”, erklärte der Schweiz-Legionär seine Überlegungen.

Soll das ÖFB-Team mehr Heimspiele in den Bundesländern austragen?