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Maierhofer zählt Mitspieler an: “Muss hinterfragen, ob sie den Abstiegskampf angenommen haben”

via Sky Sport Austria

Die WSG Tirol steht nach der 0:1-Heimschlappe in der Qualigruppe unter gehörigem Druck (Spielbericht + VIDEO-Highlights). Das ist auch Altstar Stefan Maierhofer bewusst, der nach der Pleite im West-Derby angefressen war.

Der “Major” stellte sich nach dem Spiel den Sky-Mikrofonen. “Ich glaube, dass wir gut begonnen haben”, sagte der Routinier, der vor allem mit dem Gegentreffer haderte: “Eine Standardsituation wo du schläftst und dann macht der Gegner das 1:0.” Maierhofers Lattentreffer steht sinnbildlich für die schwierige Situation, in der sich die Wattener derzeit befinden .“Wenn du unten drin stehst, gehen solche Bälle von der Querlatte raus”, sagte Stefan Maierhofer.

Kritik übt der zur Halbzeit eingewechselte Stürmer an der Körpersprache einiger Mitspieler: “Wenn unser Trainer mit Ende 40 mit dem Gips draußen mehr Energie und Leidenschaft zeigt wie der ein- oder andere Spieler…” Laut Maierhofer haben ein paar WSG-Spieler den Ernst der Lage noch nicht erkannt. “Drei Spieltage vor Schluss, das ist Abstiegskampf”, sagte der Angreifer und fügte an: “Jetzt muss das jeder verstanden haben.”

“Ich sehe die Spieler mehr als meine Familie, da muss ich mich voll reinhauen”, sagte der Führungsspieler der Wattener und nimmt seine Teamkollegen in die Pflicht: “Bei manchen Spielern muss ich hinterfragen, ob sie den Abstiegskampf angenommen haben, ob sie das realisiert haben.”

Baumeister: “Haben das Match gar nicht unverdient gewonnen”

In den verbleibenden zwei Spielen braucht die WSG nun dringend Punkte, um nicht in die zweite Liga abzusteigen. “Jetzt fahren wir nach Mattersburg und haben wir keinen Druck mehr”, meinte Maierhofer, der seinem Team ganz klar die Außenseiterrolle zuschreibt. “Wir müssen jetzt unsere Arbeit machen, dann können wir weiterschauen”, sagte der “Major” abschließend.

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