Mainz wegen Onisiwo-Freigabe zuversichtlich
(APA) – Mainz-Trainer Martin Schmidt hat sich zuversichtlich geäußert, dass ÖFB-Teamspieler (23) dem deutschen Fußball-Bundesligisten trotz des Tauziehens um seine Freigabe bald zur Verfügung stehen wird. „Die Entscheidung liegt jetzt bei der FIFA. Aber der Entscheid ist eigentlich schon klar“, meinte Schmidt am Mittwoch im Interview mit Sky Sport News HD.
Schmidt: „Warten nur auf Freigabe von FIFA“
Demnach habe der SV Mattersburg zum letztmöglichen Zeitpunkt Einspruch gegen die Vertragsauflösung von Onisiwo eingelegt. Dadurch sei das Dossier vom ÖFB an den Weltverband FIFA gegangen. „Es sind nur Fristen, die da eingehalten werden müssen, und jetzt müssen wir warten, bis die definitive Freigabe von der FIFA kommt, und dann ist er für uns einsatzbereit“, sagte Schmidt.
FIFA eingeschaltet
Mainz hat im Ringen um die Freigabe für ÖFB-Teamspieler Karim Onisiwo den Weltverband FIFA angerufen. Die Mainzer erhoffen sich dadurch zumindest eine provisorische Spielgenehmigung für den 23-Jährigen, berichtete die Tageszeitung „Kurier“ in ihrer Dienstag-Ausgabe.
Das Arbeits- und Sozialgericht Wien hatte Onisiwos Vertrag mit dem Bundesligisten SV Mattersburg wegen einer einseitigen Klausel in erster Instanz rückwirkend für ungültig erklärt. Die Mattersburger haben gegen dieses Urteil berufen und über den Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) bisher die Freigabe für den Offensivspieler verweigert.